<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180</id><updated>2011-04-22T04:38:45.403+02:00</updated><title type='text'>Australia2007</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://australientour2007.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>38</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-2104067795884844281</id><published>2007-12-19T14:23:00.000+01:00</published><updated>2008-01-09T12:26:14.151+01:00</updated><title type='text'>Australien - ein großes Land voller Überraschungen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.pixum.de/int/img.php?u=christianfox&amp;amp;t=2&amp;amp;i3=%215588876382851527350055555138&amp;amp;ts=13887&amp;amp;np=1&amp;amp;sid=r4wz5de49d8a790ff93ca33276cbc299&amp;amp;srcslaves=0"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.pixum.de/int/img.php?u=christianfox&amp;amp;t=2&amp;amp;i3=%215588876382851527350055555138&amp;amp;ts=13887&amp;amp;np=1&amp;amp;sid=r4wz5de49d8a790ff93ca33276cbc299&amp;amp;srcslaves=0" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;19. Dezember 2007:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Draussen ist es -2 Grad. Ausnahmsweise scheint die Sonne. Ich bin froh, dass ich im geheizten Zimmer sitze. In der Altstadt, vor dem 1000 Jahre alten Rathaus findet ein Weihnachtsmarkt statt mit landestypischen Spezialitäten, wie z.B. Printen, Glühwein, heisse Waffeln,... &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Richtig geraten: Ich bin nicht mehr in Melbourne, sondern in Aachen. Vor einer Woche bin ich hier angekommen. Nach 11 Monaten, die ich mehr oder weniger alleine durch Australien gereist bin habe ich mich riesig gefreut meine Familie und Freunde wieder zu sehen!&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der Jetlag hat mich diesmal voll erwischt: den richtigen Tagesrythmus habe ich erst seit heute. Und scheinbar ist es schwerer von der Wärme in die Kälte als umgekehrt zu fliegen. Hinzu kommt, dass ich mich wieder an viele Dinge gewöhnen muss: nicht mehr links fahren, zuerst nach links schauen beim Fahrbahn überqueren, die Sonne ist mittags im Süden und zu dieser Jahreszeit sehr tief, Euro statt Dollar, die Leute sprechen kein Englisch und Fremde fragten nicht mehr, wie es mir geht. Australien ist eben doch etwas anders als Deutschland. &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ob es so ist, wie ich es mir vor der Reise vorgestellt hatte, kann ich nicht mehr sagen: Jetzt weiss ich ja, wie es dort ist. Und eigentlich kann man es sich garnicht vorstellen: die menschenleere Weite, die riesigen Entfernungen, die unberührte Natur, die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Menschen, die ich getroffen habe. Als ich Anfang des Jahres in Melbourne angekommen bin habe ich keinen einzigen Menschen auf dem Kontinent gekannt. Jetzt habe ich einen dicken Stapel von Adressen von Leuten aus ganz Australien und anderen Reisenden aus aller Welt. Es dauert wahrscheinlich eine lange Zeit, um zu verarbeiten, was ich da unten erlebt habe. Und ich weiß, dass es ein großes Privileg war, fast ein Jahr lang völlig frei und ungebunden durch dieses riesige Land zu reisen. &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Dass ich alleine unterwegs war, hatte seine Vor- und Nachteile: Zum einen konnte ich wie gesagt, frei entscheiden, wann ich wo sein wollte, oder auch nicht. Die ungeplanten Dinge waren oft die besten. Auf der anderen Seite hätte ich mir schon manchmal jemanden gewuenscht, um das Erlebte zu teilen und sich darüber auszutauschen. Aber wirklich einsam habe ich mich nie gefühlt. Selbst im entlegensten Outback-Ort traf ich auf Leute, die sich für meine Reise interessierten.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ganz zu schweigen von denen, die mir, obwohl sie mich nicht kannten, halfen oder etwas mit mir teilten. Sei es, dass ich bei jemandem übernachten konnte, oder eine Mahlzeit, etwas zu Trinken oder einfach nur ein kleiner Smalltalk am Wegesrand. Die Mentalität der Australier ist meistens schon ziemlich locker und unkompliziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich habe die vielen verschiedenen Gesichter Australiens kennengelernt: die großen Metropolen Melbourne, Sydney, Perth und Adelaide mit ihrer mutlikulturellen Atmosphaere.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann die faszinierende Küste - immerhin hat Australien über 36.000 km davon. Der australische Bush, mit beeindruckender Natur und typischen kleinen Ortschaften, fernab von aller Hektik. Und schliesslich das Outback: Australien wie aus dem Bilderbuch, mit roten Felsen, blauem Himmel und endloser Weite.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So nah an der Natur zu sein, war etwas ganz besonderes. Man passt seinen Rhythmus der Natur an, und entwickelt viel schärfere Sinne. Gerade auf dem Fahrrad bekommt man alles mit, was um einen herum geschieht: die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel herab, oder es regnet in strömen, der Wind bestimmt wie schnell man voran kommt, man riecht die Pflanzen, die Erde und die toten Tiere auf der Straße und man kann "unendlich" weit sehen. Die Fahrt durch die australische "Wildnis" mit den vielen Nationalparks wird für immer unvergesslich bleiben. Alleine schon wegen der einzigartigen Tierwelt: Bei den vielen - für mich exotischen - Vögeln wird man schnell zum "Ornithologen": Papageien, Adler, Emus, Kookaburras. Oder wenn man nachts im Zelt hört, wie neugierige Kängurus nah ans Zelt herankommen oder ein Dingo in der ferne heult. Und wenn man einfache Regeln beachtet, gibt man sich nicht in die Gefahr von Schlangen, Haien, Quallen, Spinnen und Krokodilen.&lt;br /&gt;Ich hatte nicht einen Moment lang Angst. Nicht vor Tieren, und auch nicht vor Menschen. Wenn ich wild gezeltet habe, so immer versteckt an einem Ort, den ich mir vorher sorgfältig ausgesucht hatte. So hatte ich immer - auch in der einsamen Wildnis - ein Gefühl von Sicherheit. Die Nächte ganz alleine im Bush, zig Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt gehören sicherlich mit zu den beeindruckendsten Erlebnissen. Die Luft ist so sauber und kein Licht stört den Blick auf den Sternenhimmel. Ganz zu schweigen von der absoluten Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Nicht wenige Aussies, mit den ich gesprochen habe, behaupteten, Australien sei "das beste Land der Welt". Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen. Australien hat wie jedes Land auch Probleme: Der Wassermangel und die immer wieder auftretenden Dürren. Australien wird den Klimawandel als erstes und mit am heftigsten erleben. Aus Europa eingeführte Tiere und Pflanzen bedrohen die einheimischen Arten. Die grossen Rohstoffminen, auf die sich ein grosser Teil der Wirtschaft des Landes stützt, sind ein tiefer Eingriff in die Natur.&lt;br /&gt;Australien liegt zwar weitab vom Rest der Welt, aber die Weltpolitik holt das Land trotzdem immer wieder ein: Sei es, dass es um den Krieg im Irak oder Afghanistan geht oder um Australiens Stellung als Rohstofflieferant, mit internationalen Großunternehmen. Und überall im Land merkt man die starke Bindung mit dem Mutterland Großbritannien - immerhin stammt der größte Teil der Australier von den Briten ab.&lt;br /&gt;Auch in Australien kommt es hin und wieder zu Unruhen zwischen Gruppen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft. Und die Ureinwohner Australiens haben öfter mit sozialen Problemen zu tun als andere Bevölkerungsgruppen, und es droht der vollständige Verlust der ältesten überlebenden Kultur der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich waren die 11 Monate "down under" einer tolle, beeindruckende und unvergessliche Zeit. Auch wenn es noch viele weisse Flecken auf meiner persönlichen Australienkarte gibt, so konnte ich mir doch einen guten Überblick rund um den Kontinent verschaffen. Und auch einen tiefen Einblick in die Lebensart der Aussies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Sicherheit war ich nicht zum letzten mal da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;See you later, Australia!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-2104067795884844281?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2104067795884844281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2104067795884844281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/12/australien-ein-groes-land-voller.html' title='Australien - ein großes Land voller Überraschungen!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-2734627087248874946</id><published>2007-12-15T12:25:00.000+01:00</published><updated>2008-01-09T11:25:28.131+01:00</updated><title type='text'>Fuer  die Statistiker...</title><content type='html'>&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Gesamtkilometer:&lt;/strong&gt; 22654 km&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;...mit dem Rad: 16219 km&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...mit dem Campervan: 6435 km&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Längste Tagesdistanz:&lt;/strong&gt; 160 km&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tage mit 0 km:&lt;/strong&gt; 75 d&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tage unterwegs insgesamt:&lt;/strong&gt; 332 d&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verteilung auf die einzelnen Staaten:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Victoria: 2981 km / 70 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tasmanien: 1883 km / 29 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;New South Wales: 2062 km / 38 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Australien Capital Territory: 83 km / 3 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Queensland: 3142 km / 54 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Northern Territory: 2654 km / 59 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Western Australia: 3102 km (Campervan: 4685 km)/ 65 d&lt;/li&gt;&lt;li&gt;South Australia: 312 km (Campervan: 1750 km)/ 14 d&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Uebernachtung:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Campingplatz: 174&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bushcamping: 117 (davon 50 alleine im Bush!)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Privathaus: 22&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hostel, Schiff: 6&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Campervan: 13&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Andere Radreisende:&lt;/strong&gt; 60 insgesamt, davon aus...&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Australien: 11&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Niederlande: 7&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deutschland 7&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Japan: 6&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kanada: 5 &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Frankreich: 5&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schweiz: 4&lt;/li&gt;&lt;li&gt;England: 3&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Neuseeland: 3&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Italien: 2&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Südafrika: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Belgien: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Taiwan: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unbekannt: 4&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Technische Pannen:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Reifen geflickt: 7&lt;/li&gt;&lt;li&gt;neuer Reifen: 3&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bremsbeläge erneuert: 3 (vorne und hinten)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kette gewechselt: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tretlager neu: 1 (war schon 10 Jahre alt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Pedale erneuert: 1 (waren schon 2 Jahre alt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Speiche gebrochen: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rad zentriert: 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gewindeöse für Gepäckträger gebrochen: 1 (wieder drangeschweißt)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verlorene Gegenstände:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1 Brotmesser, 1 Kappe, mehrere Zelt-Heringe, mehrere Wäscheklammern, 2 Taschen mit Essen (auf Campingplätzen geklaut), 1 Hut, 1 Luftpumpe, 1 Nagelschere, 2 T-Shirts&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Überflüssige Gegenstände&lt;/strong&gt; (wg. Gewichtsersparnis) &lt;strong&gt;:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1 Australien-Reiseführer, 1 Reiseführer 'Aussie Slang', 1 Buch 'Reisen und Jobben in Australien', 1 Regenüberschuhe, 1 Regenhose&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Regentage &lt;/strong&gt;(alles von 3 Regentropfen bis monsunartiger Regen)&lt;strong&gt;:&lt;/strong&gt; 62&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Laengste Phase ohne Regen&lt;/strong&gt;: zwischen 26.6.07 und 11.9.07 (Larimah (NT) bis Wubin (WA), also 76 Tage) hat es nur 1 mal fuer 3 Minuten leicht geregnet (am 3.8.07 kurz hinter Darwin)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Radfahr-Highlights&lt;/strong&gt; (ist natuerlich subjektiv und hing auch von Wind, Wetter, Stimmung etc ab)&lt;strong&gt;:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;TASMANIEN:Gladstone - St. Helens - Bicheno, Bruny Island, Derwent Bridge - Queenstown, Zeehan - Waratah, Burnie - Devonport (durchs Hinterland) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;VICTORIA: Great Ocean Road, Bellbridge - Corryong, Meringur - Red Cliffs, Gunbower Island, Railtrails, Great Alpine Road, Paradise Beach - Seaspray&lt;/li&gt;&lt;li&gt;NEW SOUTH WALES: Khancoban - Thredbo, Captains Flat - Braidwood, Murrang NP, Lithgow - Binnaway, Narrabri - Rocky Creek&lt;/li&gt;&lt;li&gt;QUEENSLAND: Jandowae - Munduberra, Monto - Calliope, Mackay - Mt. Ossa (Nebenstrasse), Charters Towers - Cloncurry&lt;/li&gt;&lt;li&gt;NORTHERN TERRITOTY: QLD-Grenze - Elliot, Hayes Creek - Adelaide (Nebenstrasse), Katherine - WA-Grenze&lt;/li&gt;&lt;li&gt;WESTERN AUSTRALIA: NT-Grenze - Halls Creek, Mt. Lesuer NP-Loop, Indian Ocean Drive (nördl. v. Greenhead), Munda Biddi Trail&lt;/li&gt;&lt;li&gt;SOUTH AUSTRALIA: Angaston - Loxton&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Natur Highlights&lt;/strong&gt; (auch subjektiv)&lt;strong&gt;:&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;TASMANIEN: Little Blue Lake, Freycinet NP, Mt. Wellington, Bruny Island, Central-Highlands, Westküste&lt;/li&gt;&lt;li&gt;VICTORIA: Otways NP, Grampians, Murray Valley, Alpine NP, Tambo Valley, 90 Mile Beach, Cape Liptrap CP, Bass Coast&lt;/li&gt;&lt;li&gt;NEW SOUTH WALES: Kosciouzko NP, Murrang NP, Blue Mountains, Mt. Kaputar&lt;/li&gt;&lt;li&gt;QUEENSLAND: Kalpowar Forest, Cape Hillsborough NP, Brisk Bay&lt;/li&gt;&lt;li&gt;NORTHERN TERRITORY: Barkly Tablelands, Mataranka Bitter Springs, Katherine Gorge (Nitmiluk NP), Litchfield NP, Gregory NP (Victoria Gorge)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;WESTERN AUSTRALIA: Mirima NP, East Kimberleys, Ngumban Cliffs, Geiki Gorge, Karijini NP(Hamersley Range), Little Sandy Desert, Yanchep NP, Pinnacles, Lesuer NP, Coalseam NP, Oak Park Reserve, Darling Range, Valley of Giants, Elephant Cove, Stirling Range&lt;/li&gt;&lt;li&gt;SOUTH AUSTRALIA: Great Australian Bight, Nullarbor Plain, Cape Bauer (Eyre Peninsula), Deep Creek CA, Murray Valley&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-2734627087248874946?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2734627087248874946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2734627087248874946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/12/fuer-die-statistiker.html' title='Fuer  die Statistiker...'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-6256578004894081939</id><published>2007-12-07T11:41:00.000+01:00</published><updated>2007-12-07T11:47:56.438+01:00</updated><title type='text'>Jingle Bells bei 35 Grad</title><content type='html'>So, das ist der letzte Beitrag in diesem Blog aus Australien. Ich bin in Melbourne angekommen, von wo aus ich in ein paar Tagen nach Duesseldorf fliege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Etappe fuehrte mich von Bairnsdale aus nochmal an einem sehr schoenen Kuestenstreifen - die Gippsland- und Basscoast - entlang. Zu den Highlights zaehlten der 90 Meilen lange und fast menschenleere "90-Mile-Beach" und die felsigen Kaps "Cape Liptrap" und "Cape Paterson". Am 90 Mile Beach konnte ich aus der Ferne Buckelwale beobachten!&lt;br /&gt;Das war das 2. Mal, das ich Wale gesehen habe, das erste mal war zusammen mit meinem Vater auf der Eyre-Peninsula in SA. Immer wieder schoen!!!&lt;br /&gt;Den beruehmten Nationalpark "Wilsons Promotory" habe ich links liegengelasen. Das Ziel so kurz vor Augen hatte ich keine wirkliche Lust mehr auf 100 km umweg - man wird alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterwegs konnte ich wieder einmal die australische Gastfreundachaft geniessen: Kurz hinter Sale wurde ich von einem Motorradfahrer ueberholt, der kurz vor mir anhielt. Ich dachte zuerst: Was will der denn? Zwei Tage spaeter sass ich bei Don, dem Motorradfahrer, und seiner Frau Jenny am Tisch beim Abendessen. Sie leben auf einer Farm mit Pferden, Schafen, Alpakas, Huehnern und Hunden. Die Farm betreieben sie aber nicht beruflich, Jenny ist Lehrerin und Don Rentner. Sie waren vor ca. 20 Jahren 7 Jahre lang mit einem Segelschiff um die Welt gesegelt und hatten jede Menge tolle Geschichten zu erzaehlen. Das war auch der Grund, weshalb Don mich eingeladen hat: Auf ihrer Reise haben auch sie erlebt, wie gastfreundlich wildfremde Menschen sein koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Phillip Island - bekannt v.a. wegen der Motorradrennstrecke - hat mir nicht so gut gefallen, da es sehr voll von Touristen und Autos war. Deswegen habe ich von Cowes, dem Hauiptort der Insel, direkt die Faehre nach Stony Point genommen, wo ich zu Beginn der Tour schonmal war (siehe irgendein alter Beitrag). Die Faehre war voll, da an diesem Tag ein Autorennen auf der Rennstrecke stattgefunden hatte. Ein Motorsport-Fan, der scheinbar zu viel gefeiert hatte, meinte als er mich und mein Rad sah, ich saehe aus wie Forrest Gump. Ok, ich gebs zu, der letzte Frisoerbesuch ist schon ne Weile her (war noch in der Alten Welt). Nach drei Tagen in dem kleinen Fischerort Stony Point bin ich dann mit dem Zug nach Melbourne gefahren.In der Innenstadt ist alles weihnachtlich geschmueckt. Sieht bei 35 Grad sehr "exotisch" aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den naechsten Tagen soll es etwas kuehler werden und regnen. Ist ganz gut, um  mich an das Wetter in Deutschland zu gewoehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schreibe dann nochmal was, sobald ich in Aachen bin...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-6256578004894081939?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/6256578004894081939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/6256578004894081939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/12/jingle-bells-bei-35-grad.html' title='Jingle Bells bei 35 Grad'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-8359269240837303567</id><published>2007-11-20T00:33:00.000+01:00</published><updated>2007-11-20T01:00:40.431+01:00</updated><title type='text'>Up shit creek</title><content type='html'>Wenn in Australien jemand seiner Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit maximalen Ausdruck verleihen will, sagt er: "I'm up shit creek without a paddle in a barbed wire canoe.", was woertlich uebersetzt lautet: "Ich bin den scheiss Bach ohne Paddel in einem Stacheldraht-Kanu hochgefahren." Macht doch Sinn, oder?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden ist das Sprichwort in dem kleinen Ort Swifts Creek in East Gippsland, Victoria. Im Jahre 1890 ist ein Goldsucher mit einem ausgeliehenen Kanu den Swifts Creek hochgefahren. Als er seinen Chef anrief sagte er diesem: "I'm up Swifts Creek, and it's quite a battle in a borrowed hire canoe.", also:"Ich bin den Swifts Creek hochgefahren, und es ist ein ganz schoener Kampf in einem geborgten Leih-Kanu." Da die Verbindung aber sehr schlecht war, verstand der Mann am anderen Ende aber nur das oben genannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne den Zusammenhang zu kennen macht das Sprichwort absolut keinen Sinn, und ist deshalb ein gutes Beispiel fuer die bildhafte Sprache der Australier. Und verrueckt wie die Aussies nun mal sind, hat ein Bewohner von Swifts Creek vor ein paar Jahren tatsaechlich ein Kanu aus Stacheldraht gebaut (und dabei nach eigenen Angaben ca. 30l Blut verloren), und ist damit ohne Paddel den Bach hochgefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Echuca/Moama aus bin ich nicht einem Stacheldrahtkanu, sondern mit meinen guten alten Drahtesel weitergefahren. Nachdem ich ein letztes Mal den Murray ueberquerte, kam ich in ein Gebiet mit besonders vielen Fliegen. Jemand erklaerte mir den Grund, warum es in diesem Fruehjahr besonders schlimm mit der Fliegenplage ist: Es gibt weniger Mistkaefer, deshalb gibt es mehr Kuhmist, in den die Fliegen ihre Eier legen koennen. Vor genau acht Monaten war ich schonmal in dieser Gegend unterwegs - hier hat mich die Staubwolke erwischt - und damals sind mir keine Fliegen aufgefallen.&lt;br /&gt;Genau in Invergordon hat sich der grosse Kreis um Australien geschlossen, und ich bin 35 km auf einer Strasse gefahren, auf der ich 8 Monate vorher schon gefahren war. Ein komisches Gefuehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Grund, fuer meine geaenderte Reisroute (siehe letzter Beitrag) war, dass ich nochmal ueber die hohen Berge wollte. Von Wangaratta aus ging es zunaechst ueber einen Railtrail - eine zum Radweg umfunktionierte Bahntrasse. Die Fahrt war schoen, da autofrei, und fuehrte mich durch das Ovenstal bis zum Fuss der Berge nach Hariettville. Ab dort wurde es anstrengend: 30 km bergauf, bis auf 1825 m Hoehe nach Mt. Hotham, einem Skigebiet. 4.5 Stunden spaeter war ich am hoechsten Punkt meiner Australientour - hard yakka!&lt;br /&gt;Die Nacht verbrachte ich in einer rustikalen Alphuette, aber nicht alleine: in den Waenden wohnten ein paar Beutelratten. Die naechsten beiden Tage ging es mehr oder weniger bergab in das Tambo-Tal, wo auch der Ort Swifts Creek liegt (s.o.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich in Bairnsdale, dem groessten Ort in East Gippsland und kann mir bis Melbourne gemuetlich Zeit lassen. Und noch genuegend Sonne tanken, fuer den langen harten Winter in Deutschland.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-8359269240837303567?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8359269240837303567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8359269240837303567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/11/up-shit-creek.html' title='Up shit creek'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-7669893010103257797</id><published>2007-11-12T01:15:00.000+01:00</published><updated>2007-11-12T01:31:12.529+01:00</updated><title type='text'>Jazz, Jazz, Jazz und Pizza</title><content type='html'>Das gute an Reiseplaenen ist, dass man sie jederzeit aendern kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich von Adelaide aus erst durchs Inland und dann die Kueste South Australias entlang nach Victoria fahren.&lt;br /&gt;Zunaechst bin ich durch das beruehmte Weinanbaugebiet Barossa Valley und die Adelaide Hills bis zum Murray River geradelt, dem ich schon Monate zuvor in die Snowy Mountains gefolgt bin.&lt;br /&gt;In Swan Reach bin ich mit einer Faehre, die kostenlos ist, da sie Teil des Strassensystems ist, uebergesetzt. Beim Abendessen im Pub bin ich spontan von einer Gruppe, die mich nachmittags mit dem Auto ueberholt hatten, zu einem Bier eingeladen worden.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag gings weiter, durch eine Gegend, die mehr und mehr an das Outback erinnerte. In Loxton fasste ich dann den Entschluss, dem Murray weiter zu folgen, bis nach Echuca in Victoria. So wuerde ich die Moeglichkeit bekommen, nochmal ins Outback von New South Wales "reinzuschnuppern". Ich habe mir gedacht: Kueste gibts ueberall, Outback nur in Australien!&lt;br /&gt;Ein positiver Nebeneffekt war, dass das Wetter in dieser Richtung besser war als an der Suedkueste! Das Wetter in Suedaustralien haengt sehr stark von der Windrichtung ab: Weht er vom Norden, d.h. aus dem Outback, kann es auch schon im Fruehjahr trocken und heiss (bis 40 Grad) werden. Kommt der Wind aus dem Sueden, d.h. vom Meer und der Antarktis, ist es meist nass ujnd kuehl (15 - 20 Grad).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grenze nach Victoria ueberquerte ich ueber den Sturt Highway, den ich aber kurz danach wieder verliess, um ueber kleine Nebenstrassen nach Mildura zu fahren. Dort fand zu meiner Ueberraschung ein Jazzfestival statt. Ich legte eine Pause von drei Tagen ein und schaute mir einige Konzerte an - von traditionellem Dixielandjazz bis zu experimentellem Jazz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach radelte ich drei Tage auf der duenn besiedelten New South Wales Seite des Murray River. Die Erde war hier wieder rot und oft mit Spinifexgrass uebersaet! Gegenwind, Fliegen und Magpies taten wieder ihr bestes, um mir die Tour zu vermiesen, was ihnen aber nicht gelang!&lt;br /&gt;Im Gegenteil: das Radfahren machte richtig Spass!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Echuca wollte ich Lara und Mark, die mich in WA "gerettet" hatten, als ich die Wohnmobilpanne hatte, in ihrem Pizzarestaurant besuchen. Leider waren sie immer noch unterwegs auf ihrer grossen Reise um Australien, mit ihren 4 Kindern.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz spendierte mir Lara's Bruder, der das Restaurant stellvertretend leitete, eine grosse Pizza! Die beste Pizza in ganz Australien ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frisch gestaerkt kann ich nun meine letzte Etappe ueber die Australian Alps nach Melbourne antreten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-7669893010103257797?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7669893010103257797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7669893010103257797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/11/jazz-jazz-jazz-und-pizza.html' title='Jazz, Jazz, Jazz und Pizza'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1747130729276626974</id><published>2007-10-25T07:32:00.001+02:00</published><updated>2007-10-25T07:50:13.231+02:00</updated><title type='text'>Riesenbaeume und keine Baeume (Nullarbor)</title><content type='html'>Mein Vater ist nicht alleine nach Australien gekommen: Seine neue Freundin, Karen, stammt aus Adelaide.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 2 Tagen Sightseeing in Perth - ein alter Bekannter von Karen hat uns die Stadt gezeigt - sind Alfred und ich in den Campervan gestiegen. Zunaechts haben wir uns den aussersten Suedwesten des Kontinents angeschaut und sind zum Cape Leeuwin gefahren, wo indischer und Suedozean zusammentreffen. Die Kuestenlinie bietet tolle Straende und jede Menge "scenic views".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beeindruckend war auch die Fahrt durch die Karri - und Tinglewaelder, mit bis zu 100 m hohen Baeumen. Ein Tree-Top-Walk ermoeglicht es, in den Baumspitzen herumzuwandern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Baeume wurden je weiter wir nach Osten kamen immer kleiner, bis wir schliesslich in der baumlosen Nullarbor-Ebene angekommen sind. Selbst in einem Auto sind die Entfernungen riesig. Ich, der schon an die "unendliche Weite" des Outbacks gewohnt war, fand es lustig, meinen Vater zu beobachten, der es nicht fassen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Ceduna begann dann wieder die "Zivilisation". Nachdem wir der tollen Kuestenstrasse der Eyre-Penisula gefolgt waren, trafen wir Karen wieder, die mit dem Flugzeug nach Adelaide, und dann mit ihrem Bruder und dessen Frau nach Tumby Bay gefahren waren, um eine Tante zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen sind wir dann nach Adelaide und auf die Fleurieu-Halbinsel gefahren, wo Karen aufgewachsen ist. Durch den Aufenthalt bei Karens Freunden und Geschwistern habe ich einen weiteren Einblick in das Leben der Australier bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als naechstes drehe ich noch eine Runde durch South Australia, meinem achten Bundesstaat, bevor ich mich langsam auf den "Endspurt" in Richtung Melbourne mache.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1747130729276626974?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1747130729276626974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1747130729276626974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/10/riesenbaeume-und-keine-baeume-nullarbor.html' title='Riesenbaeume und keine Baeume (Nullarbor)'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-8189980384092455188</id><published>2007-10-11T04:13:00.000+02:00</published><updated>2007-10-11T04:14:54.338+02:00</updated><title type='text'>Wheatbelt und Munda Biddi</title><content type='html'>Oberste Campingregel: Das Zelt niemals in einem trockenen Flussbett aufstellen!!! Ich habe selber erlebt, wie aus dem scheinbar ausgetrockneten Irwin River innerhalb von 10 Minuten starken Regens ein reissender Strom wurde. Keine Panik: Mein Zelt hatte ich in sicherer Entfernung auf dem Campingplatz des Coalseam Conservationparks aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Tage zuvor war ich noch auf dem Campingplatz in Geraldton umgeben von sehr netten Nachbarn: Peter aus Perth, der dort fuer unbestimmte Zeit bleibt und Gabrielle und Tie mit ihren beiden Kindern aus Queensland. Sie reisen mit ihrem Wohnwagen um Australien auf der Suche nach einem neuen zu HHause. Wir hatten einen lustigen Abend zusammen und morgens durfte ich nicht losfahren, ehe ich das leckere Aussie-Fruehtstueck gegessen habe, dass sie mir gekocht haben: Baked Beans mit Bacon &amp;amp; Eggs!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt auf kleinen ruhigen Nebenstrassen durchs Hinterland machte Spass - abgesehen von den Fliegen. Hatte ich es bisher mit vielleicht 4 oder 5 zu tun gehabt, wurde ich jetzt von ca. 40 bis 50 der Plagegeister verfolgt. Ueberall Fliegen: Im Gesicht, an Armen und Beinen, in den Ohren. Beim Essen war es besonders nervig. Aber das einzige was man tun kann ist sie zu ignorieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gegend des Coalseam Parks kam ich wieder in den Uebergangsbereich zwischen Wheatbelt und Outback, d.h. die Getreidefelder wichen mehr und mehr der urspruenglichen Landschaft - "alte Erinnerungen" an Nordaustralien wurden wach.&lt;br /&gt;Ich setzte meinen Weg in Richtung Sueden fort und kam wieder durch Wubin, wo ich 3 Wochen vorher mit dem Wohnmobil durchgefahren bin. In Ballidu, einem kleinen Dorf zwischen Salzseen und Weizenfeldern, machte ich einen Tag Pause. Das war auch der Ort, wo ich zum ersten Mal von Magpies angegriffen wurde: die australische Elster verteidigt ihr Revier in der Brutzeit sehr energisch und fliegt Radfahrer und Fussgaenger im Sturzflug an. Wie in Alfred Hitchcocks Film "Die Voegel".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Northam - mit 7.000 Einwohnern Western Australia's groesste Inlandstadt - war ruhiger als erwartet. Interessant war die Migrations-Ausstellung: Nach dem 2. Weltkrieg kamen scharenweise Migranten aus Europa und in Northam war ein Immigranten-Camp, in dem sie die ersten Wochen in Australien verbrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach weiteren 2 Tagen suedwarts auf ruhigen erreichte ich Pingelly, von wo aus ich nach Westen, in Richtung Darling Range radelte. Nach und nach wurde es huegeliger und aus den Weizenfeldern wurde dichter Jarrahwald.Lange her, dass ich das letzte mal so viele grosse Baeume gesehen hatte. Durch den Wald fuehrt ein Radweg, der Munda Biddi, was in der traditionellen Nyoongar-Sprache so viel heisst wie "Weg durch den Wald".&lt;br /&gt;Von Dwellingup, einer alten Holzfaellersiedlung, aus folgte ich diesem nordwaerts bis zurueck nach Perth.Eigentlich ist es eher ein Mountainbike-Trail und so war es oft sehr anstrengend. Aber es hat sich gelohnt. Nicht zuletzt wegen der tollen Campinghuetten, die extra fuer Radfahrer alle 30 - 40 km errichtet wurden. Und die Fahrt durch die Natur war einmalig. Ich habe 5 Tage lang die Ruhe im Wald sehr genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich wieder zurueck in Perth und treffe mich heute mit meinem Vater - dem Alfred. Wir fahren zusammen nach South Australia - aber nicht mit dem Rad, sondern mit einem Wohnmobil. Endlich wieder Pause fuer die Beine!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-8189980384092455188?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8189980384092455188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8189980384092455188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/10/wheatbelt-und-munda-biddi.html' title='Wheatbelt und Munda Biddi'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-6594591152707148607</id><published>2007-09-21T04:47:00.000+02:00</published><updated>2007-09-21T04:49:34.055+02:00</updated><title type='text'>Westkueste</title><content type='html'>Nach zwei Tagen in Perth habe ich mich wieder auf den Weg gemacht. Zuerst einen stark befahrenen Highway lang nach Fremantle. Als alter AC/DC-Fan war natuerlich der Besuch von Bon Scotts Grab Pflicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Fremantle aus folgte ich dem Kuestenradweg nach Norden, an den Vororten von Perth vorbei.Ueber einen Tag lang erstreckten sich neben mir die Neubaugebiete der Stadt. Westaustralien erlebt zur Zeit einen wirtschaftlichen Boom - vor allem im Mining-Bereich (Rohstoffabbau) im Outback. Die Arbeitslosigkeit liegt unter 3% und in den naechsten Jahren werden 40.000 neue Arbeitskraefte in den Minen gebraucht.Und das sind meist sehr gut bezahlte Jobs, fuer die viele in Kauf nehmen weit entfernt von der "Zivilisation" zu arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ertsne Mal seit Monaten radelte ich durch Regen - vom Ozean her zog ein Sturm heran. Ich war froh, als ich endlich den ersehnten Caravanpark erreichte. Doch der Besitzer lies mich nicht dort campen und schickte mich zu einem anderen Platz,irgendwo in einem Wohngebiet. Ich fand den Platz natuerlich nicht. Es war schon kurz vor Dunkelheit, als ich einen Mann, der im Vorgarten arbeitete nach dem Weg fragte.&lt;br /&gt;Eine Stunde spaeter sass ich frisch geduscht beim Abendessen zusammen mit Graham (der Mann im Vorgarten), seiner Frau Jo und den drei Kindern. Sie haten mir spontan angeboten, die Nacht bei ihnen zu verbringen!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das schlechte Wetter setzte sich auch in den naechsten Tagen fort. Die Stimmung lies ich mir dadurch aber nicht vermiesen sondern genoss die Fahrt an der schoenen Kueste entlang. Die Gegend ist hauptsaechlich von Schafzucht gepraegt. Die natuerliche Vegetation an der Kueste besteht aus Heidebueschen. Hier gibt es viele Nationalparks, wie den Yanchep NP mit Koalas und Hoehlentouren, den Nambung NP mit den beruehmten Pinnacles (zu denen mich Peter und Mary freunclicherweise mitgenommen haben, um dort den Sonnenuntergang zu sehen!) oder den Lesueur NP mit einer grossen Artenvielfalt an Wildblumen und tollen Wanderwegen.&lt;br /&gt;In Cervantes habe ich mir auch die ersten Bewohner unseres Planeten angeschaut: Stromatolites - eine Art Bakterien, die es schon seit 3,6 Milliarden Jahren gibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in Port Denison habe ich noch einen alten Bekannten wiedergetroffen: Mike, mit dem ich zusammen Geburtstag gefeiert habe in Mount Isa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit bin ich in Geraldton, obwohl ich garnicht so weit in den Norden wollte: Ich bin nur hier, weil ich einen neuen Reifen brauche. Morgen fahre ich wieder in Richtung Sueden, diesmal durchs Inland.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-6594591152707148607?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/6594591152707148607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/6594591152707148607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/09/westkueste.html' title='Westkueste'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-5280250765540726516</id><published>2007-09-10T08:14:00.000+02:00</published><updated>2007-09-10T09:03:53.303+02:00</updated><title type='text'>Relocation</title><content type='html'>Wie angekuendigt habe ich meine Reise ab Broome motorisiert fortgesetzt. Ueber das Internet habe ich eine sog. Relocation eines Wohnmobils nach Perth gebucht. Immer wieder werden Leute gesucht, die fuer die grossen Auto- und Wohnmobilvermieter die Fahrzeuge zu einem bestimmten Ort zurueckfahren. Man hat eine gewisse Anzahl an Tagen zur Verfuegung (in meinem Fall 5), bezahlt eine geringe Gebuehr und bekommt das Benzin zum grossen Teil bezahlt. Billiger kann man eigentlich kaum reisen, mal vom Radfahren abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend meines Aufenthaltes in Broome habe die Sonne und der Mond einiges zu bieten gehabt: Hier habe ich zum ersten Mal in Australien einen Sonnenuntergang im Meer gesehen. Damals an der tasmanischen Westkueste hat mir ein aufziehendes Gewitter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und der Mond hat mich zum einen durch eine Mondfinsternis und dem sog. "Stairway to the Moon", einem Schauspiel, dass man nur an bestimmten Tagen ueber der Roebuck Bay sehen kann, beeindruckt.&lt;br /&gt;Am Vorabend vor meiner Abfahrt habe ich mir noch die Eroeffnung des Shinju Matsuri Festes, dem Fest der Perlenfischer in Broome angeschaut. Dieses Jahr stand es unter dem Motto: The Return of the Pearling Legends. Zu diesem Zweck wurden die alten Perlenfischer eingeladen - meist aus ihren asiatischen Heimatlaendern - einer von ihnen war ueber 100 Jahre alt und war das letzte Mal in den 40er Jahren in Broome. Das ganze Fest war sehr asiatisch angehaucht, mit Drachentaenzen usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe morgens frueh mein Wohnmobil abgeholt, und dann erstmal den Kuehlschrank voll gepackt, fuer die naechsten Tage. 30 Kilometer hinter Broome fuhr ich am Roebuck Roadhouse vorbei, als ich im Augenwinkel zwei bekannte Gesichter sah: Jeff und seine Freundin Liesbeth, die beiden Hitchhiker, denen ich schon in Halls Creek begegnet bin (siehe Fotos).&lt;br /&gt;Sie konnten kaum glauben, mich hinterm Steuer zu sehen und nahmen mein Angebot, sie mit bis zum Karijini Nationalpark zu nehmen, dankbar an.&lt;br /&gt;Jeff stammt aus North Carolina und trampt schon seit mehreren Jahren in Australien und Neuseeland. Er hat Liesbeth, die aus Belgien kommt, in Darwin kennengelernt, seitdem sind sie zusammen unterwegs. Sie verkaufen und verschenken selbstbemalte Steine, um so ihre Reise zu finanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt verlief ziemlich problemlos, bis ploetzlich nach 400 km der Motor seinen Geist aufgab.&lt;br /&gt;Wir waren 40 km von naechsten Roadhouse entfernt. Wir stiegen aus, um zu ueberlegen, was zu tun sei, als Mark und Lara mit ihren 4 Kindern neben uns stoppten. Sie boten uns an, mich zum Roadhouse und wieder zurueckzufahren, damit ich telefonieren konnte. Da draussen gibts naehmlich keinen Handyempfang! Sie betreiben ein Pizzarestaurant in Victoria, vielleicht schaue ich auf dem Rueckweg nach Melbourne mal da vorbei.&lt;br /&gt;Nachdem ich wieder zurueck war kochten wir uns etwas zum Abendessen und warteten ab was passierte. Es passierte erst wieder etwas am naechsten Morgen, als Warren  mit seinem Abschleppauto wie aus dem Nichts auftauchte. Er schleppte uns wieder zurueck nach Broome zur Werkstatt. Eine lustige Fahrt! Da unklar war, ob das Fahrzeug repariert werden konnte entschieden Andrew von der Autovermietung und Warren, uns auf dem Parkplatz am Cable Beach abzusetzen, wo normalerweise kein Camping erlaubt ist. In den folgenden 2 Tagen hatten wir den besten Campingplatz in Broome, am besten Strand der Stadt und oeffentliche Duschen in der Naehe. Ich nutzte die Gelegenheit und stuerzte mich zum ersten Mal in Australien ins Meer! (Vorher war es entweder zu kalt oder es gab Hai-, Quallen- oder Krokodilwarnschilder!)&lt;br /&gt;Vielleicht war das ja der tiefere Sinn hinter der Autopanne ;)&lt;br /&gt;Als wir am 3. Tag zu Warrens Werkstatt gingen, machte er uns klar, dass der Schaden groesser war, als zunaechst gedacht. Andrew organisierte also ein anderes Fahrzeug und gab mir 1 Tag mehr, um Perth zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal ging es in einem Mercedes weiter. Nach 2 Tagen Fahrt kamen wir im wunderschoenen Karijini Nationalpark an, wo ich einen Tag mit Schwimmen und Wandern verbrachte.&lt;br /&gt;Liesbeth und Jeff wollten noch ein paar Tage laenger bleiben und dann langsam die Westkueste entlangreisen. Ich setzte meinen Weg in Richtung Sueden also alleine fort. Jetzt hatte ich das riesige Wohnmobil mit 4 Betten ganz fuer mich alleine! Und die Fahrt durch die Wueste Westaustraliens machte richtig Spass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;35 km vor Wubin war das Outback schlagartig zu Ende: Hier begann der sog. Wheatbelt, also das Weizenanbaugebiet von WA. Nach ueber 3 Monaten im Outback war ich zurueck in der "bewohnten Welt".&lt;br /&gt;Noch schockierter war ich, als ich mitten in der Fussgaengerzone von Perth stand, und hunderte von hektischen und gestressten Menschen um mich herumliefen. In den kleinen Outbackstaedtchen ging es deutlich "relaxter" zu!&lt;br /&gt;Auserdem ist es hier im Vergleich zu Broome kalt (20 Grad) und die Gegend erinnert mich sehr an Deutschland, so gruen ist es hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, was der Suedwesten noch so zu  bieten hat...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-5280250765540726516?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5280250765540726516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5280250765540726516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/09/relocation.html' title='Relocation'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1088140623078191828</id><published>2007-08-29T05:09:00.000+02:00</published><updated>2007-08-29T06:02:44.124+02:00</updated><title type='text'>Noch mehr Verrueckte</title><content type='html'>Ich habe mir mal die Muehe gemacht alle anderen Radreisenden, denen ich bisher in Australien begegnete bin aufzulisten. Insgesamt waren es 45 Radfahrer(innen) und 1 Hund.&lt;br /&gt;Angefuehrt wird die Liste von Australiern (8 Menschen, 1 Hund), dicht gefolgt von Deutschen (7) und Franzosen, Schweizern, Hollaendern und Japanern (jeweils 5). Einige Radreisende sind aus ihrem Heimatland hierhergeradelt, manche reisen um die ganze Welt, andere nur hier in Australien, entweder durchs ganze Land oder nur ein kleines Stueck. Manche fahren nur auf asphaltierten Strassen. Einige scheuen sich auch nicht vor "unbefahrbaren" Wuestenpisten, wie z.B. die Tanami-Road von Halls Creek nach Alice Springs. Schoen zu wissen, dass es noch andere "Verrueckte" gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 2 Tagen Aufenthalt im Backpackers in Katherine (fast schon mein neues zu Hause), bin ich in Richtung Westen aufgebrochen. Die folgende Strecke war von der Landschaft her mit die beste meiner Tour: Australien, so wie man es sich vorstellt, undendliche Weite, faszinierende Mountain-Ranges, wilde Schluchten, rote Felsen, roter Sand,...&lt;br /&gt;Der Victoria Highway war im Gegensatz zu der Strasse nach Darwin so gut wie leer, und fuehrte durch den Gregory Nationalpark und die Victoria River Schlucht durch den Westen des Northern Territory bis zur Grenze nach Western-Australia. An der Grenze wurde meine Taschen auf frisches Obst und Gemuese untersucht wegen der Karantaenebestimmungen.&lt;br /&gt;In Kununurra, der ersten Stadt in WA, schaute ich mich einen Tag lang um und besichtigte den nahegelegenen Mirima Nationalpark. Ausserdem lernte ich, dass das Didgeridoo in der Sprache der ansaessigen Aborigenes (Mirriwong) Gooloomboong heisst. Den Begriff Didgeridoo haben die Englaender erfunden.&lt;br /&gt;Zwischen Kununurra und Halls Creek faehrt man durch die wunderschoene East-Kimberley-Region mit einer tollen Landschaft. Menschen leben nicht viele dort, es ist eines der duennbesiedelsten Gebiete der Erde. Auf den 380 km liegen nur 2 Roadhaeuser, die zu  ahegelegenen Aboriginal-Communities gehoeren. Am Turkey-Creek Roadhouse in Warmun war viel los, da gerade das Football-Team der Community verabschiedet wurde: Am naechsten Tag fand ein Liga-Spiel in Kununurra statt und alle waren aufgeregt, da es das erste wichtige Spiel fuer das junge Team war.&lt;br /&gt;Zu den Aboriginal-Communities hat man normalerweise keinen Zutritt. Eine Ausnahme war Yiyili, wo es eine Kunstgallerie gab, die aber leider geschlossen hatte, da es Wochenende war. Man durfte nur zur Gallerie und wieder zurueck fahren, und die Strasse nicht verlassen. Ich habe ansonsten keinen Menschen im Dorf gesehen.&lt;br /&gt;Auf den Rastplatezen, die es ca. alle 100 km gab, tummelten sich jeden Abend die Wohnwagen-Touristen. Einmal, ich hatte mein Zelt kaum aufgebaut, kam ein aelterer Aussie mit einem kalten Bier in der einen und einer kalten Limo in der anderen Hand auf mich zu und lud mich zum Abendessen ein -  da konnte ich natuerlich nein sagen!&lt;br /&gt;Tagsueber wurde es mittlerweile schon wieder um die 35 Grad heiss, weshalb ich morgens schon vor Sonnenaufgang startete, das bedeutete (wegen der 1.5 h Zeitdifferenz zu NT) um 4 Uhr aufstehen, radeln bis mittags, einen schattigen Platz suchen (oft nicht einfach!!!), Essen &amp; Schlafen, warten bis es etwas kuehler wurde, und dann noch 2-3 Stunden radfahren bis die Sonne unterging. Das zehrte anscheinend so an meinen Kraeften, dass ich in Fitzroy Crossing eine mehrtaegige Pause einlegen musste: Ich bin voellig kraftlos da angekommen, ohne Appetit. In Fitzroy gibt es nicht viel und man moechte sich normalerweise nicht lange dort aufhalten aber es ging nicht anders. Und gerade als Radfahrer ist es wichtig auf seinen Koerper zu hoeren. Nachdem ich mich 4 Tage lang wieder aufgepeppelt habe (wenigstens gab es einen kleinen Supermarkt), und mir den nahegelegenen Geiki Gorge Nationalpark angesehen hatte, gings weiter nach Westen.&lt;br /&gt;Der Wind fegte mich in 3 Tagen die 400 km nach Broome an der Kueste des indichen Ozeans.&lt;br /&gt;Eine Touristenhochburg, sehr schoen gelegen mit tollen Straenden und - wichtiger fuer mich - einer grossen Bandbreite an Lebensmittelgeschaeften und Take-Away-Retaurants, von denen meisten asiatisch sind und es gibt sogar eine aegyptische Kebap-Bude!&lt;br /&gt;Broome ist eine Hafenstadt mit 10.000 Einwohner und ist die sogenannte Perlen-Hauptstadt Australiens: Aus aller Welt, vor allem aus dem asiatischen Raum, haben sich Menschen hier wegen der Perlmuscheln angesiedelt.&lt;br /&gt;Ich werde mich hier etwas laenger aufhalten und schauen wie es dann weitergeht. Das naechste Stueck mochte ich naehmlich nicht mit dem Rad, sondern motorisiert zuruecklegen - mit dem Bus oder so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1088140623078191828?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1088140623078191828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1088140623078191828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/08/noch-mehr-verrueckte.html' title='Noch mehr Verrueckte'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-2906386282147406055</id><published>2007-08-07T08:28:00.000+02:00</published><updated>2007-08-07T08:47:15.769+02:00</updated><title type='text'>10000</title><content type='html'>In Darwin habe ich die Zeit hauptsaechlich dazu genutzt, meine Ausruestung und das Fahrrad wieder auf Vordermann zu bringen. So war zum Beispiel ein neues Innenzelt faellig und ein neuer Reifen.&lt;br /&gt;Ausserdem war ich froh, die Annehmlichkeiten einer Stadt nutzen zu koennen - wie Supermaerkte und Kino (der neue Simpsons-Film!!!).&lt;br /&gt;Ausserdem hatte ich eine Einladung: An den Wangi-Falls, im Litchfield Nationalpark, hatte mich Jochen angesprochen. Er kommt urspruenglich aus Deutschland und lebt seit ueber 20 Jahren in Australien. Seit einigen Jahren ist er mit Joyce, die aus den Philipinen stammt verheiratet. Zusammen mit ihrer 3-jaehrigen, aber schon sehr selbstbewussten Tochter Jaydeh, wohnen sie in einem Vorort Darwins.&lt;br /&gt;Ich habe den Aufenthalt bei ihnen sehr genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rueckfahrt nach Katherine dauerte insgesamt 4 Tage mit einer leicht veraenderten Route: Zunaechst habe ich die Faehre nach Mandorah genommen und bin dann ueber die kaum besiedelte Cox-Peninsula wieder zum Stuart Highway geradelt.&lt;br /&gt;Der Wind, der mich zuvor vor sich hergetrieben hat, arbeitete nun gegen mich. Dafuer wurde ich nachts, danke meines neuen Innenzeltes, dass man auch ohne Aussenzelt aufbauen kann, wie immer mit einem fantastischen Sternenhimmel belohnt. Im Outback hat man wahrscheinlich den klarsten Himmel ueberhaupt. Es gibt kein Licht, dass die Sicht stoert. Die Sterne breiten sich bis zum Horizont aus. Und mit einem Mozzie-Netz kann man ungestoert von Stechmuecken unter den Sternen schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Katherine mache ich nochmal (zum 3. Mal) eine Pause, bevor ich die naechste Etappe durch die Kimberleys nach Western Australia starte.&lt;br /&gt;Ich schaetze mal, dass ich in 3-4 Wochen in Broome an der Westkueste ankommen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Uebrigens habe ich in Darwin die 10000 km Marke ueberschritten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-2906386282147406055?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2906386282147406055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2906386282147406055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/08/10000.html' title='10000'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-609955919157716232</id><published>2007-07-31T03:51:00.000+02:00</published><updated>2007-08-01T04:46:30.019+02:00</updated><title type='text'>Isotopia</title><content type='html'>Nachdem ich mein Rad wohlbehalten wieder aus der Grasscutters-Werkstatt in Katherine abgeholt hatte, konnte ich meine Reise wieder auf dem Fahrrad fortsetzen. Nach drei Wochen Pause war der erste Tag ungewohnt und nicht einfach. Aber es war ein gutes Gefuehl, wieder frei und unabhaengig zu reisen.&lt;br /&gt;Wenn man von Katherine aus nach Norden nehmen 2 Dinge immer mehr zu: der Verkehr in Richtung Darwin und die Luftfeuchtigkeit. Man betritt naehmlich das sogenannte Top End Australiens, in dem tropisches Klima herrscht. Das bedeutet, dass es sogar jetzt im (Sued-)Winter tags ueber 30 Grad werden und nachts ca. 20 - 25 Grad. Eigentlich gibt es hier keine 4 Jahreszeiten sondern nur noch 2: die nasse wetseason und die trockene dryseason. Die Aboriginalstaemme in der Gegend des Kakadu-Nationalparks und Arnhemlands teilen das Jahr in bis zu 6 Zeiten ein.&lt;br /&gt;Auf dem Highway sind mir Linda und ihre Tochter Rowie, die mit mir zusammen meinen Geburtstag in Mt. Isa gefeiert hatten wieder begegnet. Sie sind entgegen ihren Plaenen doch in Darwin gewesen. Ansonsten war ich froh, als ich den Highway endlich verlassen konnte, um einen Abstecher in den Litchfield Nationalpark zu machen. Die vielen spektakulaeren Wasserfaelle und Wasserloecher (zum Schwimmen) locken viele Touristen an. Mein Ziel war aber in erster Linie ein Festival, dass dort stattfinden sollte: das Isotopia-Festival.&lt;br /&gt;Organisiert wurde es von der Anti-Nuklear Bewegung im Northern Territory, die von Hippies aus Byron Bay (NSW) und der lokalen Aboriginal-Comunity unterstuetzt wurden. Es fand dieses Jahr zum 2. mal statt und zwar in einer einmaligen Umgebung am Rande des Nationalparks statt. Zur Erfrischung hatte man mehrere Wasserfaelle und Pools zur Auswahl - super!!!&lt;br /&gt;Das Festival an sich war sehr "australisch" organisiert - also ziemlich "easy-going". Am ersten Tag ist noch nicht viel passiert, ausser dass langsam alles aufgebaut wurde, d.h. Buehne, die Info-Staende, Bush-Klos, usw. Am zweiten Tag sind erst mal bis nachmittags alle schwimmen gegangen. Danach fand dann das Anti-Nuke-Forum statt, auf dem ueber die Aktivitaeten der Gruppe und der stand des Uranabbaus in Australien informiert wurde, u.a. von einem Umweltingenieur aus Adelaide. Sehr interrassant. Abends spielten dann ein paar Bands und nachts haemmerten Techno-DJs ihre Beats in die Landschaft - manche Leute haben bis 9 h am naechsten Morgen getanzt. Dementsprechend wenig passierte dann am letzten Tag des Festivals - ausser natuerlich wieder schwimmen im tropischen Pool. Insgesamt waren ca. 200 Leute da. Meine Nachbarn waren auch Deutsche: Christian, Andrea und Norbert. Ich habe quasi das ganze Woche auf ihrem Platz gewohnt - sie hatten dankenswerterweise noch einen Stuhl und etwas Bier uebrig. Zum Glueck, denn auf dem Festival gab es keine Getraenke zu kaufen.&lt;br /&gt;Christian hat mir dann nach dem Festival einen "Lift" nach Darwin angeboten. Auch das habe ich dankbar angenommen, denn so konnte ich dem starken Verkehr auf dem Highway entgehen!&lt;br /&gt;In der Hauptstadt des Northern Territory leben ueber die Haelfte der Einwohner des Bundesstaates, also ca. 100.000. Fuer mich war es seit ueber 2 Monaten im Outback wieder die erste richtige Stadt. Und ich habe endlich wieder das Meer zu Gesicht bekommen. Die meisten Menschen gehen aufgrund der hohen Temperaturen erst Abends auf die Strasse, es ist viel los und es herrscht eine entspannte Atmosphaere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-609955919157716232?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/609955919157716232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/609955919157716232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/07/isotopia.html' title='Isotopia'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-8797379500773932274</id><published>2007-07-22T07:55:00.000+02:00</published><updated>2007-07-22T08:39:58.106+02:00</updated><title type='text'>"The Grasscutters are f***ing legends"</title><content type='html'>Es ist mal wieder alles anders gekommen, als geplant:&lt;br /&gt;Anstatt auf einer Farm zu arbeiten, habe ich einen Job bei den Grasscutters gefunden. Den Arbeitsvertrag habe ich telefonisch mit dem Chef des Unternehmens, der im 4000 km entfernten Kalogoorlie (W.A.) wohnt ausgehandelt. Schon am naechsten Tagen bin ich dann in den Greyhound-Bus 500 km zum Renner Springs Roadhouse gefahren, wo ich zuvor schon mit dem Rad durchgekommen bin. Die Busfahrt war auch ein Erlebnis: Da es im Outback keine Post gibt uebernimmt der Greyhound die Aufgabe des Postboten fuer die Roadhouses, Farmen und Cattlestations. Manchmal haelt der Bus mitten im Nirgendwo an, der Fahrer holt ein Paket aus dem Anhaenger und steckt es in eine Tonne am Strassenrand. Fuer mich war es ausserdem interssant, die Strecke, die ich mit dem Rad gefahren bin, aus einer anderen Perspektive zu sehen.&lt;br /&gt;Eigentlich sollte ich in Renner Springs, dem Leiter der Grasscutter Crew abgeholt werden. Doch niemand war da. Keine Menschenseele war zu sehen, als ich um Mitternacht den Bus verlies.&lt;br /&gt;Kurze Zeit spaeter sah ich gegenueber einen LKW mit einer gefuellten Ladeflaeche und einem Wohnwagen und dachte mir, dass das die Gruppe sein muesste. Neben dem Wohnwagen lag ein Mann in seinem Swag (ein ueberdimensionaler Bush-Schlafsack). Nachdem ich in nach Dennis fragte, meinte er nur "Everythings good!" Also legte ich mich mit meinem Schlafsack daneben und schlief kurz danach ein.&lt;br /&gt;Der Mann in dem Swag stellte sich mir als Ron vor und ich lernte auch noch Terry und Dennis kennen. Die Grasscutters maehen mit 2 Traktoren das Gras entlang der Highways. Meine Aufgabe sollte in den naechsten knapp 3 Wochen darin bestehen, mit einem Handmaeher (Whippersnipper) die "Reste" um die Schilder und Pfosten zu erledigen. Der Job beinhaltete aber noch mehr: Verkehrsdurchsage fuer die Traktorfahrer, Feuerwehr (wir mussten 2 mal Bushbraende loeschen, die die Maeher verursacht haben) und nach Feierabend kochten wir alle gemeinsam. In dem grossen, selbstgebauten Wohnwagen und auf dem Truck war alles, was wir fuer 3 Wochen zum leben brauchten: Kuehlschraenke und Tiefkuehltruhen voller Essen (und Bier), eine komplette Kueche, ein 1000-l Wassertank, ein 1000-l Dieseltank, ein 500-l Benzintank, ein Generator und eine komplette Werkstatt zur Instandhaltung der Maschinen.&lt;br /&gt;Wir campten entweder irgendwo am Strassenrand oder in den Caravanparks der Roadhouses.&lt;br /&gt;Gekocht wurde im ersten Fall im Camp-Oven oder auf der Barbecueplatte auf dem Lagerfeuer und im zweiten Fall goennten wir uns meist ein leckeres Mahl in den Roadhouses. Ich muss sagen, die australische Kueche ist nicht schlecht und die Portionen auf den Hunger von Truckern ausgerichtet!&lt;br /&gt;Wir maehten den Stuart Highway von Renner Springs bis Elliot, den Barkly Hwy von Three Ways bis Barkly Homestead und den Carpentaria Hwy von Cape Crawford bis Borroloola. Der letztgenannte Teil war fuer mich am interessantesten, da ich dadurch eine mir noch unbekannte Gegend des Northern Territory gelangte. Der Begriff Highway taeuscht ein wenig: Es handelt sich dabei um eine groesstenteils einspurige Strasse mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 5 Autos pro Stunde. Die Landschaft ist huegelig mit vielen roten Felsen.&lt;br /&gt;Es war interessant fuer mich, mal laengere Zeit mit Aussies zusammen zu sein und sie dadurch&lt;br /&gt;naeher kennenzulernen. Das Englisch war nicht immer leicht zu verstehen, jedes zweite Wort war entweder "bloody" oder "fuck", besonders nach ein paar Bierchen am Lagerfeuer.&lt;br /&gt;Was mich stoerte, waren die abfaelligen Bemerkungen ueber die Aborigenes. Wie schon gesagt, die westliche Kultur und die indigene Kultur scheinen nicht gut miteinander klar zu kommen.&lt;br /&gt;Immer wieder wurde darueber gemeckert, dass die Aborigenes Geld vom Staat bekommen, ohne was dafuer zu tun.&lt;br /&gt;In Boroloola war unsere Aufgabe erledigt und wir goennten uns eine Nacht im Hotel (in richtigen Betten!!!). Der Pub hat vor ein paar Jahren seine Lizenz zum Alkoholausschank verloren. Der Wirt erklaerte es gab Probleme mit der Aboriginal-Bevoelkerung und dem Alkohol. Bier gibt es jetzt nur noch von 4 bis 5 Uhr nachmittags und in begrenzten Mengen.&lt;br /&gt;Die Rueckfahrt nach Katherine wurde durch eine Panne am Truck verlaengert. Nach 5 Stunden Reparatur fanden wir den Fehler und konnten so verhindern, tagelang im Nirgendwo festzustecken. Es war naehmlich Wochenende und niemand ueber das Satelitentelefon erreichbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-8797379500773932274?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8797379500773932274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/8797379500773932274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/07/grasscutters-are-fing-legends.html' title='&quot;The Grasscutters are f***ing legends&quot;'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-588873201952205050</id><published>2007-06-29T01:58:00.000+02:00</published><updated>2007-06-29T02:41:51.332+02:00</updated><title type='text'>It's a bloody long way, ...on a bloody pushbike!</title><content type='html'>Im Radladen in Gladstone an der Kueste Queenslands hat man mich vor dem Northern Territory gewarnt: "There's only heat, dust, blackfellas, snakes ... and even more blackfellas" (Da gibts nur Hitze, Staub, Schwarze, Schlangen ... und noch mehr Schwarze).  Ein Grund mal zu schauen was da los ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunaechst wurde ich mal wieder von der endlosen Weite des und leere des Landes ueberwaeltigt. Der Barkly Highway fuehrt durch eine noch duenner besiedeltes Gebiet als die Strasse von Townsville nach Mt. Isa. Der maximale Abstand zwischen zwei  Versorgungsmoeglichkeiten war 260 km.  Auf den 680 km von Isa nach Tennant Creek (also ungefaehr so weit wie von Koeln nach Berlin) bin ich nur durch ein 300 Einwohner-Dorf und ein Roadhouse gekommen. Aber es waren wie ueberall in Australien viele Reisendeunterwegs, so dass man eigentlich im Notfall immer schnell Hifle bekommt. Und Vorbereitung (Wasser + Nahrung) ist alles!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind hat mir mal wieder sehr geholfen: An einem Tag hatte ich einen Schnitt von 28 km/h.&lt;br /&gt;Des einen Freud ist des anderen Leid: Die Radfahrer, die mir entgegen gekommen sind (2 Hollaender, 2 Deutsche und 2 Japaner) hatten schwer mit dem Wind zu kaempfen. Die Begegnungen mit den Radreisenden waren wie immer sehr erfrischend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich den Stuart Highway erreichte zeichnete sich ein Wetterumschwung ab: In der folgenden Woche regnete es jeden Tag und es war bis zu 3 Grad kalt. Sehr ungewoehnlich fuer die Jahreszeit, die i.a. als "dryseason" mit angenehmen 25 Grad bekannt ist.&lt;br /&gt;Auch wenn die Packtaschen noch so waserdicht sind: Irgendwann ist alles durchgewicht und das Zelt ist morgens nur noch ein nasser Klumpatsch, den man irgendwie aufs Rad schnallt. Das kann ganz schoen auf die Motivation gehen. Am achten Regentag war ich kurz davor mein Rad einfach ins Outback zu schleudern. Irgendwie hab ichs dann doch geschafft mich bis zum naechsten Roadhouse zu schleppen - und mir da ein warmes Mittagessen gegoennt.&lt;br /&gt;Ab dem darauffolgenden Tag schien endlich wieder die Sonne!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter Elliot aendert sich die Landschaft "dramatically" von den offenen Weiten des Outback zum bewaldeten "Top End" des Nortern Territory. Es wurde spuerbarer waermer und eintoeniger. Durch offene Landschaften radeln macht mehr Spass, als tagelang durch Waelder, in denen man irgendwann einen Tunnelblick bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie immer gabs einiges kurioses am Wegesrand: In Daly Waters, einem 10 Einwohner Nest am Highway, gibts einen legendaeren, gut besuchten Pub. Im Inneren haengen tausende von Sachen, die Reisende hier hinterlassen haben. Abends gab Live Musik - natuerlich ein Countrysaenger mit Gitarre. Zwischen zwei Johnny Cash Songs hat er das Publikum nach der Herkunft gefragt. Ich War der einzige Nicht-Aussie und mein Tischnachbar konnte es nicht lassen zu rufen, dass ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Also wurde ich auf die Buehne gerufen, zu einem spontanen "Interview". Da ich schon ein, zwei Bier intus hatte kann ich mich nicht mehr an jedes Wort erinnern, aber es scheint lustig gewesen zu sein. Und am naechsten Morgen wurde ich von jedem freundlich gegruesst.&lt;br /&gt;Ein Hoehepunkt entlang des Stuart Highway sind auf jeden Fall die Bitter Springs in Mataranka. Da kann man  in 33 Grad warmen, glasklaren Wasser durch eine wunderbare tropische Landschaft schwimmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Orten im Outback, wie Tennant Creek, Mataranka und Katherine sieht man viele Aborigenese auf den Strassen rumsitzen, den ganzen Tag. Nicht wenige trinken Alkohol. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die weissen und schwarzen Australier in zwei komplett verschiedenen Welten leben, die nicht viel miteinander zu tun haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katherine war der erste Ort, in dem es wieder einen richtigen Supermarkt gab. Und ich habe zum ersten mal in Australien Kaenguruhfleisch gekocht: Kaenguruh-Bolognese. Schmeckt lecker!&lt;br /&gt;Die naechsten Wochen werde ich auf einer Farm 50 km von Katherine verbringen - zum wwoofen. Und danach gehts weiter nach Darwin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-588873201952205050?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/588873201952205050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/588873201952205050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/06/its-bloody-long-way-on-bloody-pushbike.html' title='It&apos;s a bloody long way, ...on a bloody pushbike!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-4038224397960086932</id><published>2007-06-12T08:48:00.000+02:00</published><updated>2007-06-13T03:43:16.380+02:00</updated><title type='text'>Now I'm a real Aussie!</title><content type='html'>Eine Woche habe ich jetzt in Mount Isa verbracht - eine lebendige Kleinstadt mit dem Charme eines mittelgrossen Gewerbegebietes. Die Innenstadt besteht hauptsaechlich aus Autowerkstaetten, Tankstellen, Werkzeug- und Hardwarestores und breiten Strassen. Immerhin gibt es ein Sportgeschaeft mit einer Radwerkstatt. Wohl die letzte fuer die naechsten 1600 km nach Darwin! Im grossen und ganzen hat es mir aber ganz gut gefallen hier!&lt;br /&gt;"The Isa" hat naehmlich auch einiges interessantes zu bieten: Zum Beispiel das Kalkadoon-Centre, mit einer Ausstellung von Kunst und Kutlur des ansaessigen Aboriginalvolkes. Da ich der einzige Besucher war habe ich quasi eine private Fuehrung bekommen. In der Ausstellung werden  Kunstgegenstaende, Didgeridoos, Werkzeuge und Waffen gezeigt. Und man lernt viel ueber die traditionelle lebensweise der Kalkadoon, wie z.B. ueber die Handelswege in Zentralaustralien.&lt;br /&gt;Weiterhin kann ich auch einen Besuch der "School of the Air" empfehlen: Dort kann man live miterleben, wie Lehrer ueber Funk bis zu 600 km entfernte Farmerkinder unterrichten. Die Schueler haben 30-45 Minuten unterricht pro Tag, den Rest der Schulbildung uebernehmen die Eltern mit Material, das Ihnen zugesandt wird. Das Gebaeude sieht aus wie eine Schule, mit jeder Menge Bildern, Aufsaetzen usw. an den Waenden, nur eben ohne Schueler. Die Lehrer scheinen alle viel Spass bei Ihrer Arbeit zu haben. Und hin und wieder gibt es sog. Mini-Schools oder sonstige Veranstaltungen, wo sich die Schueler treffen, damit sie wenigstens ein bisschen sozialen Kontakt bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Campingplatz habe ich nette Campnachbarn kennengelernt: Mike hatte 400 km vor Mt. Isa eine Autopanne und wartet seit einer Woche darauf, dass es repariert wird. Und Linda reist mit Ihrer Tochter Rowie und Vogel Flash durch Australien - auf der Suche nach Edelsteinen und Fossilien. Sie hat beantragt, ihre Tochter selber unterrichten zu koennen und es wurde ihr - wie sie sagt - zu leicht genehmigt! Zusammen mit den vieren habe ich meinen Uebergang in ein neues Jahrzehnt mit Tee und Cookies gefeiert.&lt;br /&gt;Morgen heisst es aber leider wieder Abschied nehmen, denn dann mache ich mich auf durchs Outback nach Darwin. Die Abstaende zwischen den Orten werden im Northern Territory noch groesser als in Queensland. Deshalb bin ich momentan dabei, meinen Vorrat an Lebensmitteln und Wasser schon aufzustocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum bin ich eigentlich jetzt ein richtiger Aussie, fragt ihr euch?&lt;br /&gt;Hier gibt es einen Spruch, der lautet: "You're not a real Aussie 'til you have been in Isa!"&lt;br /&gt;&lt;p&gt;See you in Darwin!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-4038224397960086932?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4038224397960086932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4038224397960086932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/06/now-im-real-aussie.html' title='Now I&apos;m a real Aussie!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-3027406959027898774</id><published>2007-06-08T03:25:00.000+02:00</published><updated>2007-06-08T04:07:51.386+02:00</updated><title type='text'>Von Horizont zu Horizont</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn man sogar von einem Lokfuehrer aus dem fahrenden Zug gegruesst wird, dann weiss man, dass man in duennbesiedeltes Gebiet unterwegs ist. Wenn einem dann die ersten Roadtrains, mit 3 - spaeter sogar 4 Anhaengern - so lang wie 1/2 Fussballfeld, begegnen, dann ist klar: Es geht ins australische Outback!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das "Outback-Feeling" ist bei mir so richtig aufgekommen, als ich (mal wieder) die Great Dividing Range ueberquert habe und sich vor mir das endlose weite Land erstreckte.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die letzten Berge hatte ich schon vor Charters Towers (140 km westl. v. Townsville) hinter mir gelassen, wo ich 1 Tag Pause eingelegt habe. Diesen habe ich hauptsaechlich zur Zeltreparatur genutzt. Dabei habe ich festgestellt, dass "Langstreckennaehen" eine aehnlich meditative Wirkung hat, wie Langstreckenradfahren. Charters Towers sollte mit seinen 10.000 Einwohnern der letzte groessere Ort bis ins 800 km entfernte Mount Isa sein. Die restliche Ortschaften, die sich wie Perlen an einer Kette am Overlanders Highway befinden, haben eher doerflichen Charakter. Doch jeder Ort hat seine Besonderheiten, wie z.B. Richmond mit seinem Dinosaurier- und Fossilienmuseum mit spektakulaeren Fundstuecken aus der Umgebung.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Fuer mich als Radler dienten die Orte natuerlich vor allem zum Auffuellen meines Wasser- und Lebensmittelvorrates. Denn zwiscxhen ihnen liegen jeweils 120 bis 150 km mit nichts ausser dem Asphaltband, dass sich meist schnurgerade, anfangs noch durch bewaldetes, spaeter durch nur mit Bueffelgras bewachsene Ebenen zieht. Dazu ein tiefblauer Himmel, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hin und wieder kommt man an eine Abzweigung, an der ein Schild steht mit den Entfernungen zu den einzelnen Farmen und Cattlestations. Manche davon liegen 150 km abseits des Highways. Fuer mich ist es schwer vorstellbar, an einem Ort zu leben, 150 km von der naechsten befestigten Strasse und dann nochmal 100 km zum naechsten Ort mit 500 Einwohnern. Zwei Wochen vor mir sind 4 Frauen von Townsville aus die gleiche Strecke wie ich zu Fuss gegangen, um Geld fuer ein Projetkt zur Hilfe suizidgefaehrdeter Jugendlicher zu sammeln. Gerade in den laendlichen Gebieten Nordqueensland ist die Selbstmordrate unter Jugendlichen relativ hoch.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Natuelich habe ich unterwegs auch wieder einige interessante und nette Menschen getroffen. Als ich abends auf einem Rastplatz eintraf, auf dem sich - wie fast immer - schon fast 20 Wohnwagen befanden, muss ich wohl so hungrig ausgesehen haben, dss Beff und Brian mich spontan zum Essen einluden. Ausser mir hatten sie auch noch John aus dem Nachbarwohnwagen eingeladen. Es gab geduenstetes Gemuese, Suesskartoffeln und Haenchenfilets aus dem Camp-Oven, jenem Outback-Kochtopf, den ich schon auf dem Boondoomafestival gesehen habe. Nach dem Essen holte John sein Akkordeon und spielte alte australische "Convictsongs", ich begleitete ihn dazu auf meiner Trommel, quasi als Dank fuer das leckere Mahl. "Akkordeon-John" habe uebrigens auf der Strecke nach Mt. Isa immer wieder mal getroffen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein paar Tage spaeter sah ich in der Ferne etwas ungewoehnliches am Strassenrand. Es war ein Fussgaenger, der sich sich als "Mick from Outer Space" vorstellte, auf seinem Weg zum "Rock", also zum Ayers Rock bzw. Uluru. Ich ertappte mich dabei wie ich ihm die gliehcne (doofen) Fragen stellte, die mir immer gestellt werden: Wieviele km machst du am Tag? Seit wann bist du unterwegs? usw.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Kurz hinter Cloncurry rief mir ein MAnn aus einem parkenden Wohnwagen zu, ob ich nicht einen Kaffee wolle. Dagegen hatte ich natuerlich nichts einzuwenden. Auch als ich Berrise und Sue am naechsten Morgen zum 2. mal traf und sie mich zum Fruehstueck einluden konnte ich nicht nein sagen. Die Nacht zuvor war es ziemlich kalt und ein Gewitter tobte sich ueber dem Bergland zwischen Cloncurry und Mt. Isa aus. Also war ich froh, mich in ihrem Wohnwagen etwas aufwaermen zu koennen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Wind hatte sich bis dahin immer als "guter Freund" erwiesen. Von Rockhampton aus fegte er mich nordwaerts nach Townsville und von dort in Richtung Westen. Einmal hatte er sogar ein Taenzchen fuer mich aufgefuehrt: Bei einer Trinkpause sah ich wie in einiger Entfernung eine Windhose allerlei Gestruepp (ihr kennt doch alle diese Dinger, die in Wildwestfilmen ueber die Strassen geweht werden) hochwirbelte und langsam den Highway ueberquerte. Noch 10 Minuten spaeter sah ich auf der anderen Seite die Dinger durch die Luft fliegen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am letzten Tag vor Mt. Isa hatte ich mit kalten Wind von schraeg vorne zu kaempfen. Aber zum Glueck war es nicht mehr weit bis in die groesste Stadt der Welt. "The Isa" hat naemlich eine Flaeche so gross wie die Schweiz, bei nur 25.000 Einwohnern. Herausragendstes Merkmal und der Grund fuer die Existenz der Stadt ist die riesige Mine - eine der groessten Blei-, Silber- und Kupferminen der Erde. Der Schornstein der Bleischmelze ist fast so hoch wie der Eiffelturm. Ich werde mir auf jeden Fall mal ein paar Tage Zeit nehmen, um mir die "Outback-Metropole" anzuschauen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-3027406959027898774?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/3027406959027898774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/3027406959027898774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/06/wenn-man-sogar-von-einem-lokfuehrer-aus.html' title='Von Horizont zu Horizont'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-7585202637151305568</id><published>2007-05-25T09:05:00.000+02:00</published><updated>2007-05-25T09:19:57.631+02:00</updated><title type='text'>Auf Jobsuche in Townsville</title><content type='html'>Nachdem ich jetzt eine Woche von einem Ingenieurbuero und einer Jobagentur zur anderen gelaufen bin und immer noch keine Stelle habe, habe ich beschlossen morgen wieder meine Radtaschen zu packen und weiter Richtung Westen zu fahren. Vielleicht finde ich ja unterwegs mal irgendwas.&lt;br /&gt;Bei der ganzen Sucherei habe ich leider nicht sehr viel von Townsville gesehen. Abends war ich mal in einem Pub bei einer Musiksession. Hat mich aber nicht so vom Hocker gehauen.&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich mir bei Corinna jeden Tag was gutes gekocht und mich ausgeruht. War auch mal ganz gut!&lt;br /&gt;Mein naechstes Etappenziel heisst Mount Isa, 1000 km im Outback Queenslands. Die Strecke dahin soll nicht sehr abwechslungsreich sein: hauptsaechlich flaches eintoeniges Grasland, lange gerade Strassen und alle 150 km ein kleiner Ort. Ich bin mal gespannt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uebrigens habe ich mir mal was neues geleistet: Eine Radsport-Sonnenbrille! Die andere ist schon ziemlich zerkratzt gewesen und war nicht so richtig zum Radfahren geeignet.&lt;br /&gt;Apropos Radsport: Mir macht es dieses Jahr nichts aus, nicht die Tour-de-France mitzuverfolgen. Bei dem was ich diese Woche in den Nachrichten der Deutschen Welle gesehen habe, ist mir die Lust auf Radsport vergangen. Schade, Schade!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-7585202637151305568?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7585202637151305568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7585202637151305568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/05/auf-jobsuche-in-townsville.html' title='Auf Jobsuche in Townsville'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1141332212335063897</id><published>2007-05-23T06:33:00.000+02:00</published><updated>2007-05-23T07:00:08.133+02:00</updated><title type='text'>Zuckerrohr und Regen!</title><content type='html'>Nach vier Tagen in Mount Morgan ist es an der Zeit weiter zu fahren. Zunaechst nochmal zurueck nach Rockhampton auf den Campingplatz am Fluss. Abends kommt auch noch Shai vorbei. Er will in der Stadt ausgehen und ich begleite ihn. Wir verbringen den Abend in der Bar eines Hotels und lernen beim Billardspielen nette Leute aus Rocky und den USA kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise habe ich am naechsten Tag - trotz wenig Schlaf - nur wenige Probleme die 100 km bis zur naechsten Rest-Area zurueckzulegen. Die ausseren Bedingungen sind mir aber auch sehr behilflich: Die Umgebung ist relativ flach, umrandet von Bergen, der Himmel ist bedeckt, so dass die Sonne nicht so brennt, der Seitenstreifen des Highways ist breit genug, um ungestoert neben dem Verkehr herzufahren, und ich habe Rueckenwind! Das aendert sich auch in den kommenden Tagen bis Townsville kaum. Nur dass ich zwischendurch mal zwei Tage lang Nieselregen habe, der aber warm und angenehm ist. In der Gegend von Mackay ist es deutlich gruener als ich es vom Landesinneren her gewohnt bin. Sogar die Fluesse und Seen sind wieder mit Wasser gefuellt!  In dieser feuchten Landschaft sehe ich zum ersten mal Zuckerrohrfelder. Tagelang fuehrt mich der Highway durch die 3-4 Meter hohen Pflanzen. Australien ist der groesste Zuckerrohr-Exporteur der Welt. Ab zirka 30 km vor Bowen wird die Landschaft dann wieder trockener und die Zuckerrohrfelder hoeren auf.&lt;br /&gt; Eigentlich hatte ich ja gedacht, hier endlich mal wieder am Meer entlang zu fahren. Tatsaechlich aber sieht man den Pazifik nur 1 mal von der Strasse aus - in Clairview Beach, wo es einen schoenen Rastplatz direkt am Strand gibt. Die beiden anderen Orte, an denen ich am Strand uebernachtet habe lagen 10 - 20 km abseits des Highways. Dafuer war es aber umso ruhiger!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach fast 7000 km auf dem Sattel bin ich in Townsville, der groessten Stadt Nordqueenslands angekommen.&lt;br /&gt;Eine Unterkunft habe ich ueber den Hospitalityclub im Internet bei Corinna, die auch aus Deutschland stammt gefunden. Ausser mir ist noch Tobias, auch ein Radfahrer aus Deutschlan, zu Gast. Ihn hatte ich schon in Hobart, auf Tasmanien, getroffen. Damals war er aber noch mit dem Auto unterwegs.&lt;br /&gt;Die folgenden tage werde ich versuchen, einen Job in der Stadt zu finden, um hier einige Wochen verbringen zu koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen ob's klappt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1141332212335063897?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1141332212335063897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1141332212335063897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/05/zuckerrohr-und-regen.html' title='Zuckerrohr und Regen!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-5630767603253465093</id><published>2007-05-11T01:13:00.000+02:00</published><updated>2007-05-11T08:37:20.719+02:00</updated><title type='text'>Pause in Mount Morgan</title><content type='html'>Von Gladstone aus bin ich dem Highway ins 120 km entfernte Rockhampton gefolgt. Rocky ist die groesste Stadt an der Kueste von Zentralqueensland. Mitten durch die Stadt verlaufen der suedliche Wendekreis und der maechtige Fitzroy-River. Nach den vielen ausgetrockneten Fluessen, Seen und Baechen ist der breite Fluss ein ungewohnter Anblick fuer mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach fast 4 Monaten "auf Achse" fuehle ich mich etwas ausgepowert. Irgendein Platz, moeglichst guenstig, um ein paar Tage etwas anderes als Radfahren, Zelt aufbauen usw, zu machen waere nicht schlecht. Und wie es der Zufall (oder Schicksal?) will sehe ich an der Pinnwand in der Touristeninformation einen Aushang, in dem jemand Reisenden Verpflegung und Unterkunft anbietet, die dafuer bei der Renovierung seines Hauses im 40 km entfernten Mount Morgan helfen. Das kommt ja mal wieder wie gerufen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag - und einen steilen Berg - spaeter werde ich von Shai, der urspruenglich aus Israel stammt, begruesst. Er wohnt seit mehreren Jahren in Byron Bay (New South Wales) und ist schon viel in der Welt herumgekommen. Hier in Mt. Morgan hat er sich ein Haus gekauft, dass er renovieren und vermieten moechte. In den folgenden 4 Tagen helfe ich ihm dabei, und lerne auch Alan und Mimi kennen, die Vorbsitzer, die auch noch im Haus wohnen. Das Pinseln ist mal eine willkommene Abwechslung zum Radfahren. Und Shai sorgt immer fuer eine gute vegetarische Ernaehrung - vorwiegend israelische und arabische Speisen.&lt;br /&gt;Die Abende vertreiben wir uns mit 2 - 3 Videofilmen (pro Abend) und Musik. Ansonsten ist naehmlich nicht viel los in dem 2.000-Seelen-Ort. Zur Zeit des Goldrausches haben hier mal 14.000 Leute gewohnt. Die riesige Goldmine am Rande der Stadt erinnert noch daran.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-5630767603253465093?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5630767603253465093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5630767603253465093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/05/pause-in-mount-morgan.html' title='Pause in Mount Morgan'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-4010208652908051859</id><published>2007-05-03T05:53:00.001+02:00</published><updated>2007-05-03T07:48:29.089+02:00</updated><title type='text'>Das Country-Festival</title><content type='html'>Ein fast normaler Radeltag in Queensland:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wache bei Sonnenaufgang in meinem Zelt auf, dass ich am Abend vorher in dem Durong - ein General Store, eine kleine Schule eine Townhall, ein Tennisplatz und drei Wohnhaueser - im Dorfpark aufgestellt habe. Der Himmel ist leicht bedeckt, die Temperatur angenehm warm, ein leichter Wind weht ueber das flache Land. Heute moechte ich die knapp 100 km nach Mundubbera abradeln, dem naechsten groesseren Ort. Zwei Stunden nach dem Aufwachen sitze ich auf dem vollbepackten Rad und setzte mich auf der schnurgeraden Strasse langsam in Bewegung. Ein Roadtrain kommt mir entgegen, der Fahrer gruesst mich laessig, ebenso der Schulbusfahrer, der die Farmkinder an den Strassenkreuzungen "einsammelt" und nach Durong zur Schule bringt. Zum ersten Mal in Australien sehe ich "Bottle Trees", die im Stamm Wasser speichern, und so lange Duerreperioden ueberstehen. Nach 20 km komme ich an einer Farm vorbei - der Boondooma Homestead. Voellig unerwartet sehe ich, dass das Gelaende voll von Wohnwagen, Zelten und vielen Menschen ist. Neugierig wie ich bin fahre ich hin um mal zu schauen was da los ist am fruehen Morgen. Am Eingang erklaert mir eine freundliche Dame, dass in dieser Woche dort ein Countrymusic-Festival stattfindet. Ich beschliesse, mich mal umzusehen. Aber lange bleiben moechte ich eigentlich nicht.&lt;br /&gt;Doch es dauert nicht lange, da stehe ich an der Bar mit einem Bier in der Hand, dass mir Dieter, ein Countrymusic-Fan aus Deutschland, mittlerweile wohnhaft in Oesterreich, spendiert hat. Nun ist es zu spaet - ich entscheide mich den Tag und die Nacht hier zu verbringen.&lt;br /&gt;Dieter erklaert mir allerhand zum Festival, zu Countrymusik und zur Boondooma Homestead. Auf einer Fuehrung ueber das Farmgelaende, die die "Caretakerin" den Gaesten anbietet, erfahre ich, dass das zur Farm gehoerige Land mal eine Flaeche von 1/4 Schottlands hatte - unvorstellbar gross. Mitte des 20 Jhdts. wurde die Bewirtschaftung aber aufgegeben. Seit ein paar Jahren baut Buddy, der auf Boondooma gross geworden ist, die einzelnen Gebaeude nach und nach wieder auf. Das Festival dient u.a. der Finanzierung des Wiederaufbaus. Im Laufe der Zeit wurde es immer groesser, und mittlerweile kommen nahmhafte Musiker aus ganz Australien um hier ihre Poets oder Ballads vorzutragen: Also ihre Gedichte - meist verbunden mit derbem Humor - oder Balladen - das sind meist ruhige Lieder, die die Stockmen (austral. Cowboys) abends am Lagerfeuer gesungen haben, um die Viehherde zu beruhigen. Das "Bush-Feeling" wird abgerundet durch deftige Mahlzeiten aus dem Camp Oven.&lt;br /&gt;Bis spaet in die Nacht dauern die Konzerte an - unter einem klaren Sternenhimmel. Ein besonderes Erlebniss, mitten im Bush, 80 km von der naechsten Ortschaft entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags darauf komme ich dann in Mundubbera an, der "Zitrusfruchthauptstadt" Queenslands. Hier in der Gegend werden vor allem Mandarinen und Orangen angebaut. Da gerade Erntezeit ist, ist der Campingplatz voll von Backpackern und Fruitpickern, die hier Geld verdienen wollen.&lt;br /&gt;Ich ziehe jedoch weiter Richtung Norden. Die Landschaft wird allmaehlich wieder bergiger, denn ich muss zum x-ten mal die Great Dividung Range - also die Kontinentalwasserscheide Australiens - ueberqueren. Ich fahre von Monto aus ueber eine Gravelroad (super Strecke!!!) nach Many Peaks, und dann weiter durch das schoene Tal des Boyne-River.&lt;br /&gt;Das Radfahren macht besonders im duenn besiedelten Landesinneren auf den kleinen Strassen viel Spass. Und ich dringe so langsam immer mehr hinter die Fassade der Australier. Als Radfahrer ist man viel naeher an den Leuten. Oft wird man angesprochen und sogar eingeladen wie z.B. vom guten alten John in Inglewood. Das Rad ist in gewisser Weise der Schluessel zu den Menschen. Sei es aus Mitleid oder Bewunderung, die Leute interessieren sich vielmehr fuer einen, als wenn man mit dem Auto reist.&lt;br /&gt;In Gladstone erreiche ich schliesslich nach ueber 1 Monat wieder das Meer! Die Stadt ist eine wichtige Hafen- und Industriestadt an der Kueste Zentralqueenslands. Hier gibt es u.a. die groesste Aluminiumhuette der Welt! Ausserdem beginnt hier - 250 km draussen im Meer - das Great Barrier Reef, dem ich von jetzt an in Richtung Norden bis Townsville folgen werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-4010208652908051859?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4010208652908051859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4010208652908051859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/05/das-country-festival.html' title='Das Country-Festival'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-9040664831833204884</id><published>2007-04-25T08:45:00.000+02:00</published><updated>2007-05-03T06:54:30.631+02:00</updated><title type='text'>Big Sky Country...</title><content type='html'>... so wird in einer Touristenbroschuere der Nordwesten New Englands im Nordosten von New South Wales genannt. Und es stimmt: Man hat wirklich den Eindruck, als ob der Himmel hier groesser waere, als anderswo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Sydney aus bin ich wieder zurueck nach Lithgow, wo ich meine Sachen ja auf dem Campingplatz gelassen habe. Die Campingplatzbesitzerin war begeistert, als ich ihr erzaehlte, dass ich auf einem Konzert im Basement war. Sie war auch schon oefter dort und fand die Atmosphaere jedesmal toll.&lt;br /&gt;Von Lithgow aus bin ich der Landstrasse Richtung Mudgee nach Norden gefolgt. Zunaechst ging es durch eine huegelige Landschaft auf 900 - 1100 m Hoehe., die sich dann nach und nach absenkte und flacher wurde. Das Wetter war perfekt zum Radfahren - ca. 25 Grad und kein Wind - nach fast 2 Wochen Stadt genoss ich es wieder durch die Natur zu radeln.&lt;br /&gt;...bis ich in dem kleinen Nest Binnaway ankam. Direkt am Ortseingang wurde ich zweimal von 2 Hunden verfolgt. Die Farmen liegen in Australien immer sehr weit ab von der Strasse, so dass man keine Probleme mit Hunden hat, Ausser in den Ortschaften. Die beiden Schweizer - Sibil und Bruno - haben mir den Trick mit dem ploetzlichen Anhalten und den Koeter anbruellen erklaert. Das hat wunderbar geklappt - hat sogar richtig Spass gemacht ;)&lt;br /&gt;Die Hunde waren auch nicht das Problem sondern mein "Campingplatz". Da es im Ort keinen (mehr) gab schlugen mir die Leute vor, mein Zelt einfach im oeffentlichen Park am Fluss aufzuschlagen. Doch als ich mein Rad auf die Wiese schob war es schon zu spaet: Das einzige, was bei der Trockenheit waechst und gedeit sind Dornen. Ich hatte 10 Loecher in den Reifen. Und noch Tage spaeter hatte ich mit platten Reifen zu tun, da ich die Dornen nicht sorgfaeltig entfernt hatte.&lt;br /&gt;Die Laune liess ich mir davon aber nicht verderben. Dafuer war es viel zu schoen hier in der Gegend. Und kuriose Dinge, wie der der "Solar System Drive" - ein Modell unseres Sonnensystem im Massstab 1:38.000.000 - sorgten immer fuer Abwechslung. Uebrigens: zwischen der Umlaufbahn des Uranus und des Neptun lagen genau 43,84 km. Jetzt koennt ihr mal ausrechnen wie viel dass im "Outer Space" ist!&lt;br /&gt;In Touristenbuero von Coonabarabran (bisher einer meiner Lieblings-Ortsnamen!) gab mir der Angestellte - ein Aborigene - den Geheimtipp mit den Sandstone-Caves. Sie lagen versteckt abseits des Newell Highways durch den Piligra-NP nach Narrabri - 120 km nur Wald und kein Haus! Die Sandteinhoehlen waren wirklich beeindruckend, und ich hatte sie ganz fuer mich alleine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Narrabri gab es keinen vernuenftigen Radladen und so musste ich - entgegen meiner urspruenglichen Plaene - ins 200 km entfernte Inverell fahren um meinen Hinterreifen zu wechseln - nach (nur) 5000 km machte der naemlich schlapp. Aber gerade unvorhersehbare Dinge fuehren meistens zu den besten Plaetzen. Die Fahrt ueber den Mt. Kaputar NP ging zwar ueber eine sehr rauhe Gravelroad, war aber ein landschaftliches Highlight. Natuerlich musste ich zwischendurch mal wieder Reifen flicken. Ein paar Autos fuhren an mir vorbei, die Autofahrer gruessten freundlich, der einzige, der mal anhielt und fragte, ob alles in Ordnung sei, war ein Aboriginal, der mit seiner Familie unterwegs war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte irgendwann einmal vom Myall Creek Massaker gelesen, aber nicht mehr genau gewusst, wo es war. Umso erstaunter war ich, als ich einen morgens, mit noch schlaftrunkenen Augen ein Schild mit der Aufschrift: "Myall Creek Memorial-&gt;" sah. Im Jahr 1838 wurden 28 der dort wohnenden Aboriginals von weissen Stockmen (= Cowboys) brutal ermordet. 7 der Taeter wurden spaeter gehaengt - das erste mal in der Geschichte Australiens, dass weisse fuer ein Verbrechen an den Aboriginal People zur Rechenschaft gezogen wurden. Auf der Ebene herrscht eine bemerkenswerte Atmosphaere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Inverell konnte ich endlich meine Fahrradprobleme beseitigen. Der Campingplatz war nicht schlecht und lag sehr zentral. Meine Campingnachbarn waren sehr nett: Christine und Graham hatten ihre Gitarre und jede Menge Percussion-Instrumente dabei. Ich nahm meine Trommel und fragte, ob wir nicht zusammen spielen koennten. Es wurde ein lustiger Abend mit australischen Countrysongs und arabischer Trommel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bruecke ueber den Dumaresq-River brachte mich in meinen 5. australischen Bundesstaat bzw. -territorium: Queensland. Nur zwei Kilometer hinter der Grenze liegt die Stadt Texas - benannt nach der gleichnamigen Stadt in Helge Schneiders beruehmten Film. ;) Natuerlich nicht!!! Aber die Atmosphaere war fast genauso wie im Film.&lt;br /&gt;Auf der nahegelegenen Rosewoodfarm, wo ich eine Kaffeepause einlegte, erklaerte mir der Farmer, wie die Stadt zu ihrem Namen kam: Im 19 Jhdt. siedelten sich hier 2 Siedler an, verliessen die Gegend dann aber wieder, um irgendwo in den Kohlenminen Geld zu verdienen. Als sie zurueckkamen waren andere Leute da und es kam zu einem Streit. Da sich zur gleichen Zeit die USA und Mexiko um den Staat Texas stritten nannten die Leute ihre STadt auch: Texas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Inglewood wurde ich beim morgendlichen Lebensmitteleinkauf von einem aelteren Herren zum Tee eingeladen: Der 83-jaehrige John lebt alleine in einem Haus am Rand des 1000-Seelen Ortes. Als erstes legte er eine australische Countryschallplatte auf, kochte mir einen leckeren Tee, und gab mir jede Menge Tipps zur Gesundheit und Ernaehrung sowie zu Frauen. Abschliessend besichtigte ich noch seine Fahrradsammlung: Unter seinem Haus, dass wie viele hier auf Pfaehlen gebaut ist, reatauriert er ausgediente Raeder und sprueht sie bunt an.&lt;br /&gt;Gestaerkt und gut gelaunt machte ich mich auf den Weg ins 70 km entfernte Millmerran, wieder mal nur eintoeniger Wald. Aber immer wenn es droht langweilig zu werden taucht irgendwas besonderes auf, wie Ned's Corner Roo Retreat, einem Rueckzugsgebiet fuer einheimische Tiere.&lt;br /&gt;Oder ein paar Kangaroos oder Emus liefern sich ein Wettrennen mit mir (Wirklich! Aber ich hab mit meinem schweren Rad keine Chance!) .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach genau 100 Tagen "down under" kann ich nur sagen: "Weiter so, Australien!" Oder wie man hier sagt: "Good on ya, Australia!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-9040664831833204884?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/9040664831833204884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/9040664831833204884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/04/big-sky-country.html' title='Big Sky Country...'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1639849021697856197</id><published>2007-04-11T01:49:00.000+02:00</published><updated>2007-04-11T02:44:00.630+02:00</updated><title type='text'>Goodbye Sydney!</title><content type='html'>So meine Zeit in Sydney und Umgebung ist jetzt auch zu Ende. Die Stadt hat mir sehr gut gefallen. Hier herrscht ein weltoffenes, multikulturelles Klima. Es gibt viele verschiedene Stadtviertel. Vor allem fand ich Chinatown gut, nicht zuletzt wegen der vielen guten und guenstigen Restaurants! In Newtown, etwas ausserhalb der City, geht es relativ "alternativ" zu. Es gibt dort einige Lokale mit allabendlichen Livekonzerten und die Hauptstrasse wird auch "Eatstreet" genannt, wegen der unzaehligen Restaurants aus aller Welt.&lt;br /&gt;Probleme hatte ich in letzter Zeit mit meinem Zelt: meine Zeltstange ist mir kurz vor Sydney gebrochen. Nachdem ich alle moeglichen Outdoorlaeden abgeklappert habe blieb mir nichts anderes uebrig, als sie zu einem teuren Preis reparieren zu lassen. Als ich dann das Zelt wieder abgebaut habe, ist sie wieder gebrochen (an einer anderen Stelle). Naja, wenisgtens habe ich jetzt ein paar Ersatzstangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in Sydney sind mir noch einige merkwuerdige Alltagssituationen aufgefallen, die typisch fuer Australien sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die abbiegenden Autos bleiben solange hinter &lt;strong&gt;ihrer&lt;/strong&gt; Haltelinie stehen, bis man als Fussgaenger die Strasse ueberquert hat. Sie bewegen sich Zentimeter vorwaerts, auch wenn man eine 6-spurige Strasse ueberquert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- In Miranda, dem Stadtteil, in dem mein Campingplatz lag, gibt es ein riesengrosses Einkaufszentrum. Wie schon erwaenht muss man keine Muenzen in die Einkaufswagen stecken. Dementsprechend nehmen viele Leute die Wagen einfach mit nach Hause oder lassen sie irgendwo am Strassenradn stehen. Nach Ladenschluss faehrt dann jemand mit einem Traktor und Anhaenger durch das Viertel und sammelt alle Einkaufswagen wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Fernsehwerbung unterscheidet sich hier sehr von der in Deutschland: Es gibt oefter kurze Werbeunterbrechungen (so ungefaehr alle 10 Minuten fuer 2 Minuten). Ein Grossteil der Werbung ist fuer lokale Geschaefte, nach dem Motto: "Kommt Morgen alle zu Metzger Mueller in der Meierstrasse, da gibts alles zum halben Preis". Manchmal wird auch Reklame fuer Veranstaltungen gemacht (Pferderennen, Motocrossfestival,...) und dann wird direkt gesagt, wie man sich zu benehmen hat: "Nicht zu viel trinken, keine ruede Sprache, usw.."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- In den Kneipen herrscht absolutes Rauchverbot, Ueberall haengen Schilder mit Regeln, wie man sich zu verhalten hat (bzgl. Alkohol, Kleidung, usw.) und bei einem Heavy-Metal Konzert lag Teppichboden im Zuschauerraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueber Ostern bin ich in die Blue Mountains gefahren. Mit dem Zug nach Leura, wo ich mir die Three Sisters, eine interessante Felsformation angeschaut habe. Wegen der Feiertage war natuerlich sehr viel los. Halb Sydney war anscheinend hier unterwegs. Aber ich habe trotzdem einige schoene Bushcampingplaetze gefunden. Besonders das Grose-Valley mit seinen bis zu 600 m tiefen Schluchten hat mich sehr beeindruckt. Auf dem Campingplatz war eine Gruppe von asiatischen Aussies, die mich zum Essen eingeladen haben.&lt;br /&gt;Ostersonntag habe ich auf einer Art privatem Motocrosstreffen verbracht. Vom Enkel bis zur Oma ist sind alle Familienmitglieder den ganzen Tag lang durch das Gelaende gepest. Den lezten Tag habe ich in Lithgow verbracht, von wo aus ich dann mit der Bahn (eine sehr schoene Zugstrecke ueber die Berge) zurueck nach Sydney gefahren bin. Mein Rad und das meiste Gepaeck habe ich in Lithgow beim Campingplatzbesitzer in Obhut gegeben. In Sydney hatte ich mir naemlich schon ein Bett in der Railway Station Jugendherberge gebucht. Da schlaeft man tatsaechlich in ausgedienten Bahnwaggons! Nur leider hat sich mal wieder bestaetigt, warum ich Hostels mit Mehrbettzimmern nicht besonders mag: Immer ist einer dabei, der schnarcht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend gab es dann ein weiteren Hoehepunkt meiner Reise: Das Bela Fleck &amp; the Flecktones - Konzert! Meine Erwartungen wurden sogar noch uebertroffen, denn nicht nur Victor Wooten am Bass, sondern auch die anderen Bandmitglieder Bela Fleck (Banjo), Roy "Futureman" Wooten (Percussion, Drumitar) und Jeff Coffin (1 - 2 Saxophone gleichzeitig!) haben auf weltniveau gespielt. Die meisten Zuschauer waren aber glaube ich wegen Vic da, bei jedem Basssolo sind die Leute ausgerastet. Beeindruckend war auch, als Victors Bruder Futureman mit seinem Gesang ein Didjeridoo imitiert hat ("...for all our aboriginal cousins!").&lt;br /&gt;Sydney war die letzte Station ihrer Australientour, bevor es wieder zurueck in die USA geht.&lt;br /&gt;Nach dem Konzert sind dann alle nochmal ins Publikum gekommen um ein paar Worte zu wechseln und zum "shake-hands". Ich kann euch nur raten: Wenn die Jungens das naechste mal nach Deutschland kommen: &lt;strong&gt;Hingehen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Tut mir uebrigens leid, dass die Bilder vom Konzert nicht so doll sind. Irgendwie kann ich mit meiner Kamera keine vernuenftigen Bilder bei kuenstlichem Licht und im Dunkeln machen!)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Konzert bin ich ein letztes Mal zum Opera House gegangen (war direkt um die Ecke), um mich beim faszinierenden Blick auf die Harbourbridge von Sydney zu verabschieden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1639849021697856197?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1639849021697856197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1639849021697856197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/04/goodbye-sydney.html' title='Goodbye Sydney!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-5403404407099314068</id><published>2007-03-31T09:25:00.000+02:00</published><updated>2007-03-31T09:33:08.015+02:00</updated><title type='text'>Victor Wooten is coming to town!!!</title><content type='html'>Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bleibe wohl noch was laenger als urspruenglich geplant hier in der Gegend:&lt;br /&gt;Ich habe naemlich eben eine Karte fuers Bela Fleck konzert (mit Vic am Bass) am 10.4. hier in Sydney gekauft!  Fuer die,  die es nicht wisen: Der Bassist der Band ist kein geringerer als Victor Wooten - der beste Bassist der Welt - mal von D.Fox und P.Bergelt abgesehen ;)&lt;br /&gt;Die spielen in einer kleinen Jazzkneipe, da kann ich ihm von meinem Platz aus die Hand geben. Ich war gestern mal da. Da hat schon alles gespielt was Rang und Namen hat: John Scofield, Billy Cobham,... Gleichzeitig konnte ich mal in den Genuss einer australischen "Happy Hour" kommen. Da gibts nicht wie bei uns 1 Bier zum 1/2 Preis, sondern man bekommt direkt 2 Bier zum Preis von 1 in die Hand gedrueckt. Alle Leute  liefen mit 2 Getraenken in der Hand herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mir die Zeit zu vertreiben werde ich gegen Ende der Woche (ueber Ostern) mal in die Blue Mountains radeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja dann mal frohe Ostern!&lt;br /&gt;Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-5403404407099314068?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5403404407099314068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5403404407099314068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/victor-wooten-is-coming-to-town.html' title='Victor Wooten is coming to town!!!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1957299570305133488</id><published>2007-03-30T08:11:00.000+02:00</published><updated>2007-03-30T08:52:52.152+02:00</updated><title type='text'>Schwarzer heisser Kaffee!!!</title><content type='html'>Guten Morgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ueber 4000 km "on the road" bin ich in der groessten Stadt des Kontinents - Sydney - angekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Canberra hat mir ganz gut gefallen. Auch wenn es eine merkwuerdige Stadt ist. Sie wurde Anfang des letzten Jahrhunderts quasi "aus dem Boden gestampft", da man eine Haupstadt fuer die neugegruendete Federation of Australia brauchte. Auf der einen Seite eines grossen Stausees liegen die ganzen Regierungsgebaude. Man trifft dort keinen Menschen. Es gibt zwar viele grosse breite Strassen, auf denen aber fast kein Verkehr herrscht. Auf der anderen Seite ist der CBD, d.h. jede Menge Shopping Centres, Fussgaengerzonen etc. Da es in Canberra eine grosse Uni gibt, sind auch entsprechend viele junge Leute unterwegs. Besonders gut fand ich das neue National Museum of Australia. In dem architektonisch anpruchsvollen Gebauede wird einem die Geschichte des Landes auf beeindruckende Art und Weise naehergebracht. Ein Grossteil der Ausstellung beinhaltet die vielfaeltige Kultur der Aboriginese. Und die Besiedlung durch die Europaeer. Lustig fand ich die Gruende, fuer die man damals in England ins Gefaengnis in Australien verurteilt werden konnte: z.B. wenn man Bekannte Frankreich besucht hat. Auch gut fand ich die Videofilme, in denen Fluechtlinge aus aller Welt, sei es ein Jude aus Ungarn, eine junge Mutter aus dem Sudan oder ein Politiker aus Vietnam ihre persoenliche Geschichte erzaehlt haben, und wie sie in Australien aufgenommen wurden. Weiterhin lernt man viel ueber die natuerlichen Gegebenheiten, wie die einzigartige Tierwelt und die vielen unterschiedlichen Landschafts- und Klimazonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Canberra aus bin ich zuerts ueber eine kleine Nebenstrasse nach Captains Flat, einer ehemaligen Minenstadt gefahren. Es war recht kuehl und regnerisch an diesem Tag, und so freute ich mich ueber 50 km lang auf einen leckeren schwarzen heissen Kaffee. Da der Ort nur 400 Einwohner hat sind die Moeglichkleiten dafuer recht bescheiden, aber ich entdeckte schnell das Captains Flat Hotel, ein grosses altes Gebaeude. Drinnen lief ein Fernseher und ein Mann mittleren Alters sass hinter der langen Theke. Nach einer Weile bemerkte er mich und fragte, was ich denn wolle. Das Wort "Kaffee" schien ihn voellig zu ueberraschen, und er deutete verwirrt hinter sich, erklaerte mir den Weg zur Kueche und sagte ich koennte mich dort selber bedienen. Nachdem ich mir den Kaffee zubereitet hatte (mit sehr viel Zucker!!!) kam er und fragte ob alles ok sei. Als ich fragte, wieviel er den dafuer wollte meinte er nur: "It's free, mate". So was passiert einem nur in Australien.&lt;br /&gt;Hinter Captains Flat fuehrte eine Gravelraod steil bergauf. Die dunklen Regenwolken liessen nichts gutes erahnen. Aber obwohl es oben - und spaeter bei der Abfahrt - ekelhaft nass und kalt war, hatte ich selten so einen Spass beim Radfahren. In Batemans Bay erreichte ich nach ca. 1500 km (von Warrnambool aus) wieder das Meer. Das Problem war, dass die Strasse an der Kueste, der Princess Highway, ziemlich stark befahren war. Also suchte ich nach moeglichst ruhigen alternativen - ein Abstecher in den Murramarang Nationalpark bot sich an. Ich campte auf einem Bushcampingplatz am Meer - und fuhr Morgens ueber Waldwege einmal quer durch den Park. Ploetzlich hoerte ich ein lautes rascheln aus dem Gebuesch und sah wie etwas von einem Baum purzelte: ein Warran, ein Tree Goanna. Ich beobachtete das Tier eine Weile, bzw. es beobachtete mich und kletterte dann den Stamm hoch. Die folgende Strecke entlang des Princess Highway hat nicht viel Spass gemacht. Und so war ich froh, als ich Nowra erreichte, wo ich in den Zug nach Sydney stieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einem netten Ehepaar in Canberra habe ich den Tip mit dem Campingplatz in einem suedlichen Vorort Sydneys - in Miranda - bekommen. Ist zwar etwas ausserhalb der Stadt, aber dank der Bahn gut erreichbar.&lt;br /&gt;Im ersten Moment hat mich die grosse Stadt etwas erschlagen - kein Wunder nach der langen Zeit im 'bush'. In Melbourne habe ich mich jedenfalls schneller zurechtgefunden. Aber ich denke mal, nach ein paar Tagen wird sich das legen.&lt;br /&gt;Mein erster Weg fuehrte mich natuerlich zue Hauprsehenswuerdigkeit, dem Opera House. Ich habe nach jemandem gesucht, der ein Foto von mir macht und zufaelligerweise einen alten Bekannten gefragt: Drew aus Israel, der Motorradfahrer vom Campingplatz in Burnie (Tasmanien). Die Welt ist klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1957299570305133488?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1957299570305133488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1957299570305133488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/schwarzer-heisser-kaffee.html' title='Schwarzer heisser Kaffee!!!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-2314520591771083718</id><published>2007-03-25T07:40:00.000+02:00</published><updated>2007-03-25T07:56:40.335+02:00</updated><title type='text'>ZEITUMSTELLUNG</title><content type='html'>Letzte Nacht wurde in NSW die Uhr umgestellt in Deustchland auch so weit ich weiss. Das heisst es sind jetzt nur noch 8 Stunden Zeitunterschied!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und die ersten Canberra-Fotos sind jetzt im Fotoalbum!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-2314520591771083718?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2314520591771083718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/2314520591771083718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/zeitumstellung.html' title='ZEITUMSTELLUNG'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-5238908021997057510</id><published>2007-03-24T01:06:00.000+01:00</published><updated>2007-03-24T01:09:07.517+01:00</updated><title type='text'>Ueber die Snowies zur Hauptstadt</title><content type='html'>Kurz nachdem ich nach dem letzten Update in Albury die Buecherei verlassen hab bin ich auf eine Doenerbude gestossen! Bisher hab ich davon noch nicht viele gesehen.&lt;br /&gt;Der Doener war sehr lecker, obwohl der Inhaber nicht aus der Tuerkei sondern aus Libanon kam. Nachdem ich ihm von meiner Reise erzaehlt habe hat er mir noch jede Menge Falafel geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach gings dann wieder ueber die Grenze nach Victoria und den Lake Hume entlang, der aufgrund der Duerre fast komplett ausgetrocknet ist. Der Stausee wird durch den Murray River gespeist, dem ich bis Corryong auf einer schoenen ruhigen Strecke gefolgt bin. Dort habe ich dann 2 Tage Pause gemacht, bevor ich mich auf in den Kosciuzko Nationalpark gemacht habe. Nach zwei Tagen Dauerregen (ich war nass bis auf die Haut) wartete dann der erste richtige Berg auf mich: von ca. 500 auf 1582 Hoehenmeter in knapp 16 km hoch zum Dead Horse Gap. Ich hab 4 Stunden dafuer gebraucht, aber es hat Spass gemacht!&lt;br /&gt;In Thredbo besuchte ich dann die naechste Doenerbude. Der Wirt – ein Grieche – enttarnte mich beim bezahlen als Europaeer: Ich hatte den Betrag ausgerechnet und passend gezahlt. Er meinte die Aussies wuerden bestellen und dann fragen, wieviel es kostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgenden Tage bis Canberra fuehrten mich durch eine huegelige Landschaft. ICh blieb immer auf ca. 800 – 1000 Meter ueber NN. Es war deutlich gruener als unten in Victoria. Leider musste ich den Highway entlang fahren, mit entsprechend viel Verkehr, aber dank des relative breiten Seitenstreifens war es ok.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Campingplatz in Canberra liegt sehr verkehrsguenstig direkt neben einer Highway-Kreuzung. Dafuer ist man aber nur 8 km vom Stadtzentrum entfernt.&lt;br /&gt;In 2 Tagen werde ich mich wieder aufmachen – in Richtung Sydney. Ich bin mir aber noch nicht sicher ob ich runter zur Kueste oder ueber die Blue Mountains fahren soll. Mal sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft in Sydney.&lt;br /&gt;Vielleicht hat ja jemand, der das hier liest einen guten Tipp?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tschoe,&lt;br /&gt;C.F.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-5238908021997057510?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5238908021997057510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5238908021997057510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/ueber-die-snowies-zur-hauptstadt.html' title='Ueber die Snowies zur Hauptstadt'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-4092925822091791136</id><published>2007-03-16T00:18:00.000+01:00</published><updated>2007-03-16T00:41:29.045+01:00</updated><title type='text'>Die Staubwolke!</title><content type='html'>In den letzten 3 Tagen bin ich schnell vorangekommen: Die Strecke war sehr flach. Allerdings war es auch ziemlich heiss. Ich bin von Bendigo aus ueber Shepparton nach Yarrawonga am Murray River geradelt. In dieser Gegend wird ueberwiegend Getreideanbau und Schafzucht betrieben. Vom Verkehr her war es einigermassen ruhig, abgesehen von den grossen Trucks. Doch gerade die Truckies fahren sehr ruecksichtsvoll und ueberholen mit grossem Abstand. Sie koennen mich auf den langen geraden (manchmal 30 km nur geradeaus!) schon lange vorher sehen.&lt;br /&gt;Der Murray bildet die Grenze zwischen Victoria und New South Wales.&lt;br /&gt;Gestern bin ich auf der NSW-Seite gefahren bis kurz vor Albury gefahren. Eine wunderschoene Strecke, die wieder ein bisschen kurviger war.&lt;br /&gt;Zwischen Corowa und Howlong wurde ich dann von einem Naturschauspiel ueberrascht: Nachdem ich Corowa nach der Mittagspause verlassen hatte konnte ich schon die dunklen Regenwolken in der Ferne sehen. Da der Wind aber in eine andere Richtung blies dachte ich mir, ich koennte dem Unwetter entkommen. Auf halber Strecke nach Howlong wurde mir aber klar, dass es bald ungemuetlich werden wuerde. Ich fuhr an den Strassenrand und bereitete mein Rad auf den Regen vor. Als ich mich umdrehte sah ich, wie sich der Himmel ploetzlich dunkelrot verfaerbte. Eine riesige Staubwolke bewegte sich direkt auf mich zu. Da es hier in letzter Zeit sehr wenig geregnet hatte wurde der feine Staub (wie Mehl) einige hundert Meter hochgewirbelt. Als die Wolke mich erreichte wurde es dunkel, wie in dichtem Nebel. Den Staub spuerte man kaum, trotzdem nahm ich mir ein Tuch als Atemschutz . Die Autofahrer, die an mir vorbeifuhren, schienen das alles ganz normal zu finden.&lt;br /&gt;Als die Wolke vorueber war bemerktebich erst den starken Wind, der genau in meine Richtung blies. Ich nutzte also den Rueckenwind und wurde mit ueber 30 Sachen nach Howlong gefegt!&lt;br /&gt;Und obwohl die Wolkendecke ueber mir schwarz war regnete es kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uebernachtet habe ich gestern in Bungowannah, einem Dorf mit 2 Bauernhoefen, auf dem Gelaende des Tennisplatzes. Der Bauer meinte es waere ok. Und spaeter am Abend fing es dann doch noch an zu regnen.&lt;br /&gt;Jetzt bin ich in Albury, werde die Stadt aber bald wieder verlassen. Die naechsten Tage werden sicher bergiger: Ich moechte ueber die Snowy Mountains nach Canberra fahren. Aber ich freue mich schon auf die Berge.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-4092925822091791136?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4092925822091791136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/4092925822091791136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/die-staubwolke.html' title='Die Staubwolke!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-3817756670439452138</id><published>2007-03-12T23:29:00.000+01:00</published><updated>2007-03-15T04:25:00.112+01:00</updated><title type='text'>Grampians und Gold</title><content type='html'>G'day!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe die Grampians nun hinter mir und bin in der Goldgraberstadt Bendigo angekommen.&lt;br /&gt;War schon beeindruckend, wie sich die Grampians langsam aus der Ebene vor mir erhoben haben. Das gute ist, dass es eine Strasse gibt, die quer durch das Gebirge durch ein schoenes Tal fuehrt. Es gibt es fast keine Steigungen.&lt;br /&gt;In Halls Gap hab ich dann mein Rad einen Tag ruhen lassen und bin auf einen Berg gewandert (Boronia Peak). Von oben hat man einen super Ausblick auf die Grampians und das flache Umland. Abends habe ich dann mit drei Hollaendern auf dem Campingplatz ein hollaendisches Trinkspiel gespielt. Zum Glueck war der Wein ziemlich gut, so dass ich am naechsten Morgen keine Probleme hatte.&lt;br /&gt;Weiter gings dann durch eine relativ flache, laendliche Gegend. Die Strassen ziehen sich endlos lange hin. Doch es macht Spass, da man ziemlich schnell voran kommt, wenn man nicht gerade Gegenwind hat (wie ich gestern). Die Orte liegen ca. 30-50 km ausseinander. Und oft bestehen sie nur aus 1 Haus.&lt;br /&gt;Bendigo ist eine alte Goldgraeberstadt. Genau unter mir befindet sich die 7. groesste Goldmine der Welt. Vielleicht sollte ich einfach mal buddeln...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-3817756670439452138?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/3817756670439452138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/3817756670439452138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/grampians-und-gold.html' title='Grampians und Gold'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-5801854194194071691</id><published>2007-03-06T23:59:00.000+01:00</published><updated>2007-03-07T00:10:16.033+01:00</updated><title type='text'>...nochmal kurz...</title><content type='html'>...bevor ich weiterfahre...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, gestern habe ich endlich mal wieder Schlagzeug gespielt. Und zwar in einem Schlagzeugladen mit angegliederter Schlagzeugschule. Eigentlich haette ich fuer die halbe Stunde spielen 5 $ bezahlen muessen aber der Boss meinte es waere ok so. Und es klappt immer noch einigermassen - nach zwei Monaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nachmittag bin ich zusammen mit David mit dem Auto durch die Umgebung von Warrnambool gefahren. Er hat mir den Tower Hill Reserve gezeigt. Das ist ein erloschener Vulkan. Normalerweise ist der Kratergrund mit Wasser gefuellt, aber wegen der anhaltenden Duerre ist der See leer! Aber ein paar Tiere kann man trotzdem noch sehen, z.B. Emus und Koalas!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute fahre ich weiter. Zuerst moechte ich mir die Grampians anschauen, ein Gebirge 150 km noerdlich von Warrnambool, und danach in Richtung Osten (Snowy Mountains, NSW-Kueste) bis nach Sydney. Ich denke mal, dass ich in ungefaehr 1 Monat dort sein werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War auf jeden Fall ne tolle Zeit hier in Warrnambool und danke nochmal an David fuer die Gastfreundschaft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;THANK YOU VERY MUCH, DAVID.&lt;br /&gt;SEE YOU,&lt;br /&gt;CHRISTIAN&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-5801854194194071691?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5801854194194071691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/5801854194194071691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/nochmal-kurz.html' title='...nochmal kurz...'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-7149029370808327093</id><published>2007-03-06T02:49:00.000+01:00</published><updated>2007-03-13T00:06:25.487+01:00</updated><title type='text'>Great Ocean Road!</title><content type='html'>Seit 2 Tagen bin ich jetzt bei David in Warrnambool. Er wohnt zusammen mit seiner Tochter Holly in einem schoen Haus am Rande des Zentrums des 30.000-Einwohnerstaedtchens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Melbourne aus habe ich 5 Tage bis hier gebraucht. Nachdem ich einmal quer durch Melbourne gefahren bin (60 km), habe ich die Mornington Pensinsula durchfahren. Besonders schoen ist die duenn besiedlete Ostkueste.&lt;br /&gt;In schoener Erinnerung wird mir der Abend in Stony Point bleiebn, wo ich eigentlich nur zufaellig gelandet bin, weil es die Endstation der Eisenbahn war. Wegen des starken Verkehrs auf dem Highway aus Melbourne heruas habe ich ein kurzes Steuck den Zug genommen.&lt;br /&gt;Auf dem Campingplatz wurde ich sehr herzlich aufgenommen: Rod hat einen Kaffee zum aufwaermen gekocht - es war naemlich ausnahmsweise mal einen Tag kalt und regnersich, Amie hat lustige Geschichten aus Ihrem Leben erzaehlt, der franzoesische Backpacker, der seit 3 Wochen zusammen mit seiner Freundin auf der Faehre nach Philip Island arbeitet, hat uns tolle Tierfotos auf seinem Laptops gezeigt, und eine aeltere Australierin kam kreischend aus dem Klo, nachdem sie dort eine Babyschlange entdeckt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mornington Halbinsel habe ich ueber die Faehre nach Queenscliff verlassen und mich dann auf den Weg in Richtung Great Ocean Road gemacht. Diese beruehmte Strasse fuehrt von Toprquay aus bis kurz vor Warrnambool fast immer an der Kueste entlang - mit vielen spektakulaeren Ausblicken! Einer der Hoehepunkte ist sicherlich der Abschnitt mit den 12 Aposteln - 60 Meter hohen Felsen im Meer.&lt;br /&gt;Mir hat ausserdem noch die Gegend um Lorne gut gefallen - nicht nur wegen dem superleckeren Hamburger "with the lot", sondern auch wegen dem tollen Campingplatz mitten im Wald.&lt;br /&gt;In Port Campbell haben mich drei franzoesiche Radler zu Kaese und Wein eingeladen. War ein lustiger Abend. Sie sind vor 3 Wochen von Sydney aus zurueck nach Frankreich gestartet (&lt;a href="http://www.rustines-vs-routine.fr/"&gt;http://www.rustines-vs-routine.fr/&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich in Warrnambool angekommen war hat David mich auf eine Geburtstagsfeier einer Freundin mitgenommen. Typisch australisch mit BBQ und allem Pipapo.&lt;br /&gt;Und eben war ich in einem Schlagzeugladen und hab eine ahlbe Stunde getrommelt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss leider Schluss machen, die Zeit in der Buecherei ist abgelaufen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruss,&lt;br /&gt;Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-7149029370808327093?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7149029370808327093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/7149029370808327093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/03/great-ocean-road.html' title='Great Ocean Road!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-1164901752643614234</id><published>2007-02-26T07:16:00.000+01:00</published><updated>2007-02-26T07:17:45.327+01:00</updated><title type='text'>Zurueck aus "Under Down Under"</title><content type='html'>Tasmanien - so abwechslungsreich hatte ich mir die Insel garnicht vorgestellt. Aber alle paar Kilometer konnte ich etwas neues entdecken.Die Landschaften sind so unterschiedlich: Die Nordkueste ziemlich rauh und felsig, im Hinterland huegeliges farmland, im Nordosten Regenwald, an der Ostkueste links kilometerlange menschenleere Straende rechts Berge mit Eukalyptuswald ueberwuchert, einsame Inseln im Sueden und noch mehr Einsamkeit im gebirgigen Zentrum und im Wilden Westen Tasmaniens.Mit dem Wetter hab ich wirklich Glueck gehabt: In vier Wochen nur zweimal ein bisschen Regen: Einmal unterwegs auf dem Rad und einmal ein Gewitter nachts an der Westkueste. Ansonsten immer warm und fast immer Sonne, die unerbittlich auf die trockene Erde brennt. Nachts dann ein Sternenhimmel, wie ich ihn noch nie gesehen hab – inklusive Southern Cross (Kreuz des Suedens). Und die ganzen Tiere, von denen ich schon berichtet habe: Wallabies, Possums, Schnabeligel, Pinguine, Adler, die ganzen anderen Voegel, und eine lebende (!) Blacksnake, usw. Wahrscheinlich kann man das garnicht beschreiben.&lt;br /&gt;Wie vertrauensvoll die Menschen – besonders in den duennbesiedelten Gebieten - sind zeigen z.B. die Verkaufsstaende an den Landstrassen. Man kann dort meistens Obst oder Gemuese kaufen, wobei niemand da ist bei dem man bezahlen kann, das Geld steckt man einfach in eine Box. Das gleiche Prinzip gibts auch bei manchen Bushcampingplatzen.&lt;br /&gt;An das Radfahren musste ich mich erst wieder gewoehnen (hab voher nicht viel trainiert im kalten Deutschland). Eigentlich habe ich meinen richtigen Reise-Rythmus erst seit ich in Hobart (im Sueden) losgefahren bin gefunden.Dazu beigetragen hat auch Joff, den ich hundert Kilometer hinter Hobart getroffen hab. Er ist mit einem Hochrad unterwegs auf einer Weltumradlung!!! Wir sind zwei Tage lang zusammen durch die einsamen Central Highlands bis an die Wetkueste geradelt. Und was er macht ist richtig harte Arbeit, er hat naemlich nur einen Gang und muss fast jeden Huegel hochschieben. Ich bin dann immer langsam voraus gefahren und habe dann oben gemuetlich gewartet, abends haben wir dann irgendwo im bush uebernachtet, war eine lustige Zeit. Seine Internetseite ist &lt;a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?DEST=http%3A%2F%2Fwww.crazyguyonabike.com%2Fdoc%2Fjoff1"&gt;www.crazyguyonabike.com/doc/joff1&lt;/a&gt;Was ich gut fand war, dass er mit seinem Rad die Aufmerksamkeit voll auf sich gezogen hat. Jedesmal wenn wir z.B. an einem der vielen "lookouts" angehalten haben kamen direkt die Touristen mit dem Fotoapparat. Da hatte ich endlich mal Ruhe und musste nicht immer die gleichen fragen der Leute beantworten ;) (Woher kommst du? Wieviele km faehsrt du pro Tag? Du musst aber stark sein,…)&lt;br /&gt;Ich habe auch schon den ersten Arztbesuch hinter mir: In Queenstown hatte ich Durchfall. Vielleicht vom Wasser, Joff hatte einen Tag vorher die gleichen Probleme. Zum Glueck gibt es dort ein kleines Krankenhaus - in den meisten kleinen Orten gibt es einen Aushang, auf dem steht, dass der Arzt einmal die Woche vorbeikommt. Der Arzt hat mir Tabletten gegeben, die geholfen haben. Geld hat er keins verlangt.&lt;br /&gt;Als ich dann wieder alleine unterwegs war bin ich genauso gemaechlich weitergefahren. In den Westen, wo wirklich fast niemand lebt. Uebernachtet habe ich einmal am Strand (mit Gewitter in der nacht!!!) und einmal im Wald in der Naehe eines kleinen Ortes, super abgelegen, da fuehrt nur eine ungeteerte Strasse hin. Nachts war es absolut ruhig!Mit der Versorgung hatte ich keinerlei Probleme. Ich erkundigte mich immer vorher nach den Einkaufsmoeglichkeiten und nach Wasser. Ich kann fuer 2-3 Tage problemlos Lebensmittel mitschleppen. Und es gibt ca. alle 50 km kleine Orte mit Laeden oder Roadhouses, wo man alles kaufen kann, wenn auch ziemlich teuer. Ich denke mal ich hab das mittlerweile gut im Griff, ausserdem begegnen einem immer wieder Autos, es gibt viele Touristen in Tasmanien. Ihr muesst euch also keine Sorgen machen. Tasmanien ist also ein gutes Uebungsfeld fuer das australische Festland.Anstrengend war es schon oefter mal, und die Hitze hat es nicht einfacher gemacht. Die Sonnencreme ist uebrigens sehr gut hier (Faktor 30), ich hatte noch keinen Sonnenbrand. Nur ist man nach 3 Tagen ohne Dusche froh, wenn man sich dann endlich mal wieder den Mix aus Sonnencreme, Schweiss und Staub runterwaschen kann. Aber das gehoert zum Abenteuer dazu. In Burnie, einer Stadt an der Nordkueste, bin ich dann wieder in der Zivilasation angekommen. Nach einem Tag Aufenthalt habe bin ich dann gemuetlich durch das landwirtschaftlich gepraegte Hinterland nach Devonport "gerollt" (es ging ziemlich rauf und runter).Dort hatte ich mich mit zwei Radlern aus dem Radforum, Sibil und Bruno, verabredet. Sie waren gerade in Tassie angekommen. Wir haben gegenseitig Karten und Informationen und lustige Anekdoten ausgetauscht.&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich wieder in Melbourne und bereite mich auf den naechsten Teil der Tour vor:&lt;br /&gt;Ich moechte zunaechst mal die Great Ocean Road bis nach Warrnambool fahren, wo ich den Radler, den ich in Hobart getroffen habe besuchen will. Danach dann ins Landesinnere in die Grampians und dann mal sehen…&lt;br /&gt;Ihr seht also: mir gehts es bestens!!! Ich habe sogar schon die ersten Schwierigkeiten gemeistert. Und die "No worries"-Mentalitaet der Aussies faerbt langsam ab.&lt;br /&gt;Was mir immer besser gefaellt ist das langsame Reisen ohne jeglichen Zeitdruck. Zeit zu haben und sich Zeit zu nehmen ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge um ein Land kennen zu lernen.&lt;br /&gt;Und jetzt wartet noch ein ganzer Kontinent auf mich!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-1164901752643614234?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1164901752643614234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/1164901752643614234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/02/zurueck-aus-under-down-under.html' title='Zurueck aus &quot;Under Down Under&quot;'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-117117953749512570</id><published>2007-02-11T08:37:00.000+01:00</published><updated>2007-02-11T08:39:30.616+01:00</updated><title type='text'>Tasmania - have a devil of a time!</title><content type='html'>Ich bin immer noch in Hobart. Habe in der letzten woche aber mehrere Touren gemacht.&lt;br /&gt;einmal zusammen mit Dave, dem Radler vom Campingplatz auf den Mt. Wellington.&lt;br /&gt;Immerhin 1270 m vom Hafen bis zur Spitze in 22 km. Und von oben hat man eine fantastische Sicht auf fast ganz Suedtasmanien mit den ganzen Inseln!!! Dave hat mich uebrigens zu sich nach Hause in Warrnabool an der Great Ocean Road in Victoria eingeladen. Werde ich, wenn ich wieder auf dem Festland mal, vorbeischauen!&lt;br /&gt;Die zweite Tour hat vier Tage gedauert. Und zwar bin ich nach Sueden auf die Insel Bruny gefahren. Schoen abgelegen und ruhig, kaum Verkehr. Dafuer wieder viele Tiere: Pinguine, diemals kostenlos und noch besser als in Bicheno und Shearwater (Sturmvoegel), die hier zu zigtausenden nisten. Sie fliegen immer zwischen Alaska und Tasmanien hin und her.&lt;br /&gt;Ich habe am sog. Neck uebernachtet, einer schmalen Landbruecke zwischen Nord- und Suedbruny. Sogar die Entdecker Capt. Cook und Capt. Bligh haben schon in der Adventure Bay geankert.&lt;br /&gt;Und ich bin auch schon am suedlichsten Punkt meiner Reise angekommen: Die Spitze des Mt. Mangana. Von hier hat man einen tollen Blick auf den South Bruny NP und den Southern Ocean. Dahinter kommt dann nichts mehr bis zur Antarktis!!!&lt;br /&gt;Weiter gings dann nach zwei Tagen wieder aufs tasman. Mainland. Ueber einen steilen Berg ins Huon River Valley, einem Obstanbaugebiet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja ich wollte auch noch ein paar Kategorien hinzufuegen (siehe letzter Beitrag):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5) Die Campingplaetze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bis jetzt immer auf Campingplaetzen uebernachtet.&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene Arten von Campingplaetzen:&lt;br /&gt;Die herkoemmlichen: Fast wie in EU, nur das es hier immer einer Selbstversorgerkueche gibt. Man kann kostenlos alles benutzen, in Hobart war sogar der BBQ-Grill umsonst.&lt;br /&gt;Bushcamping: Sehr einfach. Meist in NP oder abgelegenen Gebieten gelegen. Meist kostenlos, dafuer kann man auch nicht viel erwarten: Plumsklo, Regenwassertonne, das wars (manchmal gibts auch kalte duschen).&lt;br /&gt;Aber es macht immer super Spass mitten in der Natur zu uebernachten!&lt;br /&gt;Und dann noch der beste Campingplatz, auf dem ich jemals war: Der Huon Bush Retreats. In der Nahe von Huonville gelegen (trotzdem kannte die Dame aus dem Touristenbuero ihn nicht), nur ueber eine Gravelroad mit ueber 25% Steigung erreichbar. Er wird geleitet von einer Grupper von Naturschuetzern die sich das Land nach und nach gekauft haben. Auf dem riesigen Areal ist alles in die Natur eingebunden. Es gibt Zeltplaetze, Tipees, kleine Bungalows, eine super eingerichetete Kueche, Sanitaeranlagen top gepflegt.Und das alles mitten im tasman. Regenwald. Wasser gibts aus ner Quelle, Strom von der Sonne, Waerme von Sonne und Gas.&lt;br /&gt;Paul, einer der Manager, hat mich beim berghochschieben mit seinem Truck aufgegabelt und das beste ist, ich konnte kostenlos uebernachten und habe sogar noch Bier umsonst bekommen. Der Grund: Paul hat frueher selber viele Radtouren unternommen. Vor zwanzig Jahren hat er eine Radreise rund um die Welt gemacht - fuenf Jahre lang. Er meint, er haette damals viel Hilfe erfahren und nur waere es seine Sache etwas abzugeben.&lt;br /&gt;Nachts erwachen die Tiere, die in dem Wald leben, darunter Wallabies und Possums (dt. Fuchskusu). Beim Gang durch das Gelaende wird man von zahllosne Augen angestarrt!&lt;br /&gt;Ich kann den PLatz nur weiterempfehlen!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6) Alltaegliches&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Was ich gut finde ist, das man im Supermarkt keine Muenzen fuer den Einkaufswagen braucht. Und es gibt in jedem noch so kleinen Ort, und jeder noch so grossen Stadt, immer kostenlose Toiletten, wo man sich auch mal den Schweiss von der Stirn (und der Sonnenbrille) waschen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Plaene fuer die naechste Zeit:&lt;br /&gt;Ab Morgen gehts in Richtung Westkueste und dann langsam in Richtung Devonport zurueck zur Faehre. Was ich so gehoert habe ist die Westkueste das Highlight Tasmaniens (Wildnis). Internet werde ich dann wohl erst wieder in Melbourne haben, da es ansonsten viel zu teuer ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;No worries,&lt;br /&gt;Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-117117953749512570?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117117953749512570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117117953749512570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/02/tasmania-have-devil-of-time.html' title='Tasmania - have a devil of a time!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-117073557603168383</id><published>2007-02-06T04:26:00.000+01:00</published><updated>2007-02-06T09:22:11.013+01:00</updated><title type='text'>Tasmanien - erster Teil</title><content type='html'>So, die ersten 1000 k's sind geschafft! Ich bin gerade in Hobart, der Hauptstadt von Tasmanien. Schoen gelegen zwischen dem Meer und dem 1200 m hohen Mt. Wellington.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten ist viel passiert.&lt;br /&gt;Jeden Tag ausfuehrlich zu beschreiben wuerde hier den Rahmen (und meinen Geldbeutel) sprengen. Stattdessen versuche ich mal die wichtigsten Eindruecke zu beschreiben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1) Die Strecke:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Devonport bin ich Richtung Osten nach Port Sorell dann weiter in suedoestlicher Richtung. Nach einem kleinen Abstecher zum Narawntapu NP bin ich ueber Frankford und Westbury - nach Launceston, der groessten Stadt in Nordtassie. Danach gings dann wieder an die Nordkueste ueber Pipers River nach Bellingham und Bridport. Von dort aus  weiter nach Gladstone, im Nordosten und dann in suedlicher Richtung ueber Weldborough nach St. Helens an der Ostkueste. Von dort aus folgte ich der Kuestenstrasse nach Bicheno. Nach einem Tag Pause gings dann weiter nach Coles Bay im Freycinet NP. Anschliessend fuhr ich weiter die OStkueste hinunter ueber Swansea nach Triabunna. Vondort aus folgte ich der Strasse landeinwaerts ueber Buckland und Richmond bis nach Hobart, der Haupstadt Tasmaniens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2) Die Landschaft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die Landschaft war bis jetzt sehr vielseitig. An der Nordkueste war das Land meist sehr huegelig und nur spaerlich mit Eukalyptusbauemen bewachsen aber doch relativ gruen.&lt;br /&gt;Die Nordkueste oestlich von Launceston war ziemlich flach. Hier wurde viel Rinderzucht betrieben. Je weiter ich nach Osten kam, desto dichter wurden aber die Waelder und es wurde auch wieder huegeliger. Ab Gladstone begann dann ein dichter Regenwald und es wurde richtig bergig. Die Landschaft erinnerte mich an deutsche Mittelgebirge, mit dem Unterschied, dass hier Eukalyptusbaeume wachsen, und Kakadus durch die Luft fliegen.&lt;br /&gt;Zwischendurch hat mich der Little Blue Lake, eine ehemalige Zinnmine die in einer canyonartigen Landschaft liegt ueberrascht.&lt;br /&gt;An der Ostkueste wurde es dann sehr trocken. Ich fuhr immer wieder durch Waelder, in denen es vor kurzem gebrannt hatte. Die Landschaft war streckenweise sehr verdorrt und die Schafe hatten nicht viel gruenes zu futtern.&lt;br /&gt;Beeindruckend war die Fahrt entlang der Kueste. Auf der einen Seite der riesige blaue Pazifik, auf der anderen Seite die von Waeldern ueberzogenen Berge des Douglas Aspley Nationalparks.&lt;br /&gt;Ebenso beeindruckend war der Aufenthalt im Freycinet NP und die 3 h - Wanderung zur Wineglass Bay (siehe Fotos).  Von einem Sattel zwischen zwei Bergen aus hat man einen atemberaubenden Blick auf diese einmalige Bucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3) Die Tiere:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die tasmanische Tierwelt hat mich bisher sehr beeindruckt.&lt;br /&gt;Als erstes fallen einem die vielen Voegel auf: Kakadus und Papageien flogen neben mir her, Kookaburras (auch Bushmans clock oder lachender Hans genannt) weckten mich morgens, ich konnte Pelikane beobachten, usw. Und nicht zu vergessen die Pinguin Tour, die ich in Bicheno gemacht habe: Ich bin mit einer Gruppe von ca. zwanzig Leuten und einem Fuehrer in der Abenddaemmerung zu einer Pinguinkolonie gefahren. Die Voegel kamen gerade von ihrer taeglich Futtersuche zurueck und watschelten dann langsam in Gruppen ans Ufer. Viel Angst hatten Sie nicht, sonder liefen mitten zwischen uns herum.&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich jede Menge Wallabies gesehen, zwar meist tot auf der Strasse, aber auch lebende. Iuf dem Campingplatz von Gladstone sind zwei von Ihnen die halbe Nacht  um mein Zelt gesprungen. Und einem Schnabeligel habe ich ueber die Strasse geholfen.&lt;br /&gt;Im Freycinet NP habe ich vergessen den Muell vernuenftig zu verstecken und hoerte auf einmal wie sich irgendetwas darueber hermachte: im Schein meiner Lampe konnte ich zwei Beutelmarder erkennen, die keine Angst vor dem Licht hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3) Die Orte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Es gibt in Tasmanien Gegenden, die kaum besiedelt sind. Kein Wunder, bei einer Flaeche so gross wir Irland und einer Einwohnerzahl von nur 500.000. Und bisher bin ich eigentlich nur durch die relativ dicht besiedelten Gebiete geradelt. Im Nordosten lagen zwischen den Ortschaften immer knapp 50 km. Und die Ortschaften bestehen dann wie z.B. Gladstone meistens nur aus einem General Store - also einem Laden, in dem man alles lebensnotwendige kaufen kann - vielleicht einem Pub oder Hotel, Town Hall, Feuerwehrhuette und 5 - 6 Hausern. Die Orte sind eher als Versorgungszentren fuer die umliegenden Farmer anzusehen.&lt;br /&gt;Als Staedte kann man eigentlich nur Launceston im Norden und Hobart im Sueden bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4) Begegnungen mit den Menschen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Als Radfahrer begegnet man den meisten Menschen fahrend und sie sitzen dann in einer Blechkiste. In den verlassenen Gegenden wird man meistens von den Autofahrern gegruesst und sie fahren sehr vorsichtig. Je naeher man an groessere Ortschaften kommt (Launceston, Hobart) desto dichter wird der Verkehr und desto aggressiver wird gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich hatte auch ein paar andere lustige Begegnungen. Zum Beispiel der Wirt im Pub von Gladtsone, der mir nach einer halben Stunde Fotos von seiner Familie und der Renovierung der Kneipe und ein Glas mit einer eingelegten Tigersnake (lt. Naturreisefuehrer viertgiftigste Schlange der Welt), die er in der Naehe gefunden hat.&lt;br /&gt;Oder der Tourist aus Sydney, bzw. urspruenglich aus Polen, der sich darueber amuesiert hat, was ich alles dabei habe. Er meinte die Deutschen waeren immer perfekt organisiert.&lt;br /&gt;Nicht zu vergessen Douglas und Pam, die mich abends in Triabunna auf einen Kaffee auf ihr Segelboot eingeladen haben. Sie stammten aus Melbourne und segelten einmal um Tasmanien herum. War sehr gemuetlich auf dem Kahn.&lt;br /&gt;Ich habe auch schon ein paar andere Radler getroffen. Aber alle waren aber in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Auf dem Campingplatz in Hobart kam ich mit einem Radler aus  Victoria ins Gespraech, der ein paar kleinere Touren um Hobart herum unternimmt. Ein Rentnerehepaar aus New South Wales bekam mit, das ich vorhab fuer ein Jahr durch Australien zu reisen und schon war ich die Attraktion.&lt;br /&gt;Ansonsten liefen mir immer wieder viele Deutsche und andere Europaeer ueber den Weg, die auch mit dem Working Holiday Visum unterwegs sind.&lt;br /&gt;Und einer hat mich besonders beeindruckt: Jerry aus Korea ist zu Fuss unterwegs. Ich habe ihn in Bicheno getroffen.&lt;br /&gt;Die Menschen die man so in den Geschaeften und auf der Strasse trifft sind meist sehr freundlich. Und die Frage "How are you going, mate?" (Wie gehts, Kumpel) ist eigentlich&lt;br /&gt;eine Begruessungsfloskel und keine Erkundigung nach dem Wohlbefinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne,&lt;br /&gt;See ya,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-117073557603168383?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117073557603168383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117073557603168383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/02/tasmanien-erster-teil.html' title='Tasmanien - erster Teil'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-117003397207059466</id><published>2007-01-29T02:25:00.000+01:00</published><updated>2007-02-06T08:19:33.120+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Nachtrag zum AustraliaDay:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich den Campingplatz in Melbourne verlassen hatte, bin ich in die Innenstadt gefahren, um zu sehen, was da am Nationalfeiertag so los ist.&lt;br /&gt;Fuer mich gestaltete sich der “Australia-Day' eher zum “Invasion-Day”. Das erste was ich zu sehen bekam war naemlich eine Demonstration fuer die Rechte der Aboriginal People. Sie betrachten die Ankunft der Englaender als Invasion in ihr Land. Eine Teilnehmerin erklaerte mir, dass die Aborigenes immer noch sozial benachteiligt sind und teilweise unter Zustaenden wie in der dritten Welt leben, und das in einem so reichen Industriestaat.&lt;br /&gt;Mich interessierte die Demo sehr und so zog ich hinterher bis zum Parlament von Victoria, wo eine Kundgebung stattfand. Danach gingen alle in einen nahe gelegenen Park, wo das "Share-the-Spirit" Festival stattfand. Hier gab es Musik, "ethnic food", und viele Infostaende zu aktuellen Problemen Australiens, vor allen Dingen bezueglich der Indigenous People und der Umwelt (Green Peace u.a.).&lt;br /&gt;Nachdem ich es mir ein paar Stunden im Schatten gemuetlich gemacht hatte fuhr ich weiter in die Innenstadt um mir auch noch die anderen Feiern anzusehen. Hier liefen viele menschen mit Australien Flaggen durch die Gegend und es spielten Countrybands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte aber nicht mehr viel Zeit den auf mich wartete die Faehre nach Tasmanien.&lt;br /&gt;Die Ueberfahrt dauerte die ganze Nacht. Der Blick auf die zurueckliegende Skyline war noch einmal sehr beeindruckend. Vergeblich versuchte ich auf dem unbequemen Sitz durchzuschlafen. Immer wieder wachte ich auf. Das lag vielleicht auch an dem hohen Seegang, der auf der Bass-Strait zwischen dem Festland und Tasmanien, herrschte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-117003397207059466?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117003397207059466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/117003397207059466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/01/nachtrag-zum-australiaday-nachdem-ich.html' title=''/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-116970560011233057</id><published>2007-01-25T06:59:00.000+01:00</published><updated>2007-01-25T07:35:05.453+01:00</updated><title type='text'>Tassie, ich komme!</title><content type='html'>Am Freitag (Morgen) ist es soweit:&lt;br /&gt;Dann gehts endlich mit der Faehre nach Tasmanien.  Gestern habe ich einen Platz fuer die 10-stuendige Ueberfahrt gebucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem ist Morgen Australia Day. Da feiern die Aussies die Ankunft der ersten Flotte mit englischen Strafgefangenen vor ca. 200 Jahren. Hier in der Stadt ist deswegen auch schon heute einiges los: Konzerte, Picknick im Park, Duckrace (?) auf dem Fluss etc. Werde vor der Abfahrt noch etwas durch die Stadt bummeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten Sonntag bin ich, nachdem ich die Bilder hochgeladen hab, auch durch die Stadt spaziert. Da hoerte ich aus einer Bar Livemusik am hellichten Nachmittag. Drinnen war die Hoelle los. So wie bei uns Mitten in der Nacht. Die Band spielte "bodenstaendige australische Rockmusik" - nicht schlecht, genauso wie das Bier.  Am Dienstag habe ich eine kleine Radtour in das Nachbarstaedtchen Sunbury gemacht. Die Strecke ging immer entlang einer stark befahrenen Strasse. Die Autofahrer fahren aber relativ ruecksichtsvoll. In Sunbury gab es nichts besonderes. Aber unterwegs ist was lustiges passiert:&lt;br /&gt;Ich komme an einer Strasenbaustelle an, an der zwei Arbeiter stehen, um den Verkehr zu regeln. Scheinbar kommen hier nicht viele Radler vorbei. Kurz bevor Sie die eine Fahrspur freigeben meint der eine, ich sollte mein Rad auf den Truck heben. Daraufhin faehrt er mich und mein Rad - im klimatisierten LKW - ueber die 2 km lange Baustelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich die letzten Tage mit Sachen besorgen, durch die Stadt tingeln und Warten auf ein paar wichtige Briefe verbracht.  So langsam kenne ich Melbourne in und auswendig und bin froh wenn ich bald auf dem Rad sitze!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das naechste mal melde ich mich dann aus Tassie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja: Tschuldigung, wenn einige Bilder etwas dunkel geraten sind. Ich muss die Kamera noch einstellen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-116970560011233057?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116970560011233057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116970560011233057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/01/tassie-ich-komme.html' title='Tassie, ich komme!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-116935838421750291</id><published>2007-01-21T06:45:00.000+01:00</published><updated>2007-01-21T07:01:24.486+01:00</updated><title type='text'>Melbourne</title><content type='html'>So, die erste Woche ist vorbei und ich hatte genuegend Zeit, mich hier einzuleben.&lt;br /&gt;Zunaechst mal habe ich mich um einige organisatorische Dinge, wie Steuernummer, Bankkonto, Handy usw. gekuemmert. Ausserdem meine Ausruestung und das Fahrrad aufgeruestet.&lt;br /&gt;Um das alles zu berwerkstelligen musste ich natuerlich irgendwie vom Campingplatz in die Innenstadt von Melbourne gelangen. Die Stadt hat ueber 3.5 Mio Einwohner und der Platz liegt immerhin am aussersten Rand der Stadt 25 km vom Zentrum entfernt, direkt an einer Hauptverkehrsstrasse.&lt;br /&gt;Aber mit dem Rad und Bus+Bahn ist das in 1 bis 1.5 Stunden machbar. Ich hab ja Zeit :)&lt;br /&gt;Melbourne ist eine sehr lebendige Grossstadt. Verglichen mit deutschen Grosstaedten faellt auf, dass die riesigen Wohngebiete fast nur aus Einfamilienhausern bestehen. Wohnhochhauser oder Plattenbauten findet man garnicht. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleinere Versorgungszentren, mit allen Einkaufsmoeglichkeiten. An den Hauptverkehrsachsen (Highways) gibt es Gewerbegebiete und Fabriken. Das Stadtzentrum besteht dagegen fast nur aus riesigen Wolkenkratzern, wie es sie bei uns nicht gibt. Hier im CBD (Central Business District) sind die Strassen schachbrettartig angelgt und man kann sich schnell zurechtfinden.&lt;br /&gt;Die Bevoelkerung hier ist sehr multikulturell. Die meisten Menschen sind europaeischer Abstammung, es gibt aber auch einen hohen Anteil indisch- und ostasiatischstaemmiger Menschen. Es gibt sogar eine kleine "Chinatown". Einen Aborignene habe ich auch gesehen, bettelnd am Strassenrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man in einen Laden geht sind die Leute sehr nett, die Verkaufer stellen sich mit dem Vornamen vor Und wenn sie meinen, in einem anderen Geschaeft wuerde man ein besseres Produkt kaufen, erklaeren sie dir sogar den Weg dahin!&lt;br /&gt;Momentan ist hier alles im Australian Open Fieber. Das Tennisturnier dauert noch bis Ende Januar. Die Aussies sind im allgemeinen sehr sportbegeisert. Ein Australier, den ich in der Kueche auf dem Campingplatz getroffen hab, hat mir bestimmt 5 oder 6 Sportarten gennant, die er als Hauptsportarten Australien bezeichnen wuerde (Fussball ist nicht dabei). Das Tennisturnier findet in der Naehe des CBD am Ufer des Yarra-River statt. Da gibts auch jede Menge Parks mit aussergewoehnlichen Pflanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Aussie in der Kueche, einem Lehrer aus Alice Spings, der extra wegen der Australian Open die 3-Tages-Autofahrt auf sich genommen hat, habe ich auch noch einige andere Leute kennen gelernte. Zum Beispiel Barrry, der seit vier Monaten auf dem Platz lebt und als Ingenieur Oelttanks in Melbourne herstellt. Er kommt aus dem Outback. Ich hab aber nicht genau verstanden woher. Er hat mir direkt ein Bier angeboten und wollte mir auch ein T-Bone-Steak auf dem Barbecue-Automaten grillen.&lt;br /&gt;Und natuerlich Angelika und Walter aus Hamburg, die seit vier Monaten mit ihrem Gelaendewagen und Zeltanhaenger durch das Outback ziehen. Sie haben mir viele gute Tipps gegeben und mir auf Ihrem Laptop jede Menge schoene Fotos gezeigt. Danke nochmal dafuer!&lt;br /&gt;Sie mussten notgedrungen ein paar Tage laenger als geplant in Melbourne bleiben, da das Wetter hier letzte Woche verrueckt gespielt hat: Nach anfaenglich milden Temperaturen wurden es am Dienstagb knapp 40 Grad heiss, bei strahlend blauem Himmel. Gegen Ende der Woche fing es dann an zu stuermen und zu regnen. Ich musste mein Zelt woanders hinstellen, weil alles voller Schlamm war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich mich mal in das Nachtleben von Melbourne gestuerzt. Nach einem leckeren Essen in Chinatown habe ich es mir in einer Kneipe mit Livemusik gemuetlich gemacht. Der Bassist war garnicht schlecht, Peter. Danach bin ich dann mit dem Nightrider-Bus nach Hause gefahren – ein ganzer Bus fuer mich alleine!&lt;br /&gt;Ach ja, das Toolkonzert ist leider schon seit Wochen ausverkauft. Schade, denn die Openairbuehne sieht echt vielversprechend aus. Aber kann man nichts machen. Dafuer werde ich mich dann aber schon naechste Woche auf nach Tasmanien machen. So langsam moechte ich auch endlich losfahren…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dem Fetengeld werde ich mir dann was anderes tolles ansehen.&lt;br /&gt;Und ihr koennt euch in der Zwischenzeit schon mal die ersten Bilder angucken. Viel Spass dabei.&lt;br /&gt;See you, Christian&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-116935838421750291?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116935838421750291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116935838421750291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/01/melbourne.html' title='Melbourne'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-116873858826871194</id><published>2007-01-14T02:34:00.000+01:00</published><updated>2007-01-14T02:52:41.123+01:00</updated><title type='text'>Los gehts!</title><content type='html'>Bis jetzt hat alles bestens geklappt. Ich bin endlich in Melbourne angekommen!&lt;br /&gt;Es stimmt tatsaechlich: Hier ist jetzt Sommer und die Sonne steht im Norden.Und es ist schon einiges passiert: Nach einer Woche der Verabschiedungen bei allen Freunden, Bekannten und Verwandten stieg ich voller Erwartungen in die Emirates-Boeing von Duesseldorf nach Dubai. Neben mir nahm eine Frau Platz, die einen deutlich hoerbaren Aachener Akzent hatte. Wie sich herausstellte war sie Besitzerin eines Hotels in Aachen. Sie flog nach Dubai, um dort einen ehemaligen Hotelgast, der sie eingeladen hatte zu besuchen. Der Flug verlief ganz gut und nach 6 Stunden kurzweiliger Unterhaltung durch Videos, Computerspiele und Musik (z.B. RHCP) landeten wir in Dubai, dem Verkahrsknotenpunkt des Nahen Ostens. Ach ja, und der Kai (von Circle Being) hatte extra fuer mich noch ein sehr schoenes Gedicht geschrieben, mit dem Titel "Freundschaft". Ich hatte beim Lesen schwer mit den Traenen zu kaempfen...&lt;br /&gt;Beim Ausstieg drueckte ich der Aachenerin noch meine restlichen Euromuenzen in die Hand. Sie lud mich dafuer auf ein Bier in ihrem Hotel ein: also dann fruehestens im Januar 2008! In Dubai hatte ich drei Stunden Aufenthalt und schaute mir den Flughafen an. Auf der einen Seite ist er ein Duty-Free-Konsumtempel auf der anderen Seite trifft man hier auf Menschen aus der ganzen Welt. Am lustigsten sind die hunderte von Reisenden, meistens aus dem arabischen Raum, die sich alle kreuz und quer auf dem Boden verteilen, um die Wartezeit mit Schlaf zu ueberbruecken.&lt;br /&gt;Ich erfuhr, dass mein Anschlussflug nach Melbourne auch noch einen Zwischenstop in Singapur hatte. Mit zweistuendiger Verspaetung hebten wir ab und ueberflogen in den darauffolgenden 7 Stunden  den persichen Golf, Indien, und die thailaendiche Kueste.&lt;br /&gt;In Singapur nutzte ich die halbe Stunde Aufenthalt, um mir auch dort den Flughafen anzuschauen. Dort ging es aber deutlich ruhiger zu als in Dubai. Was ich aber interessant fand, war das tropische Klima, das deutlich spuerbar war.&lt;br /&gt;Die dritte Flugetappe zog sich in meinen Augen am laengsten hin. Das australische Festland ueberflogen wir im Dunkeln, so dass leider nicht viel zu erkennen war. Aber auch hier half das elektronische Unterhaltungsprogramm und die leckeren Mahlzeiten weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Melbourne wurden die Einreisepapiere fuer Australien verteilt. Neben dem ueblichen Kram musste man auch noch deutliche Angaben zum mitgefuehrten Gepaeck machen. Aus Angst vor Krankheiten, Seuchen und Umweltverschmutzung haben die Aussies naemlich sehr strenge Karantaene-Vorschriften. Mir war dabei etwas mulmig zumute, da ich mir nicht sicher war, ob ich mein Fahrrad und die alten Radtaschen wirklich 100% sauber gemacht hatte. Und ich befuerchtete, das dabei noch irgendetwas schief gehen koennte - voellig unbegruendet wie sich im Nachhinein herausstellte. Im Gegenteil: Australien empfing mich sehr herzlich.&lt;br /&gt;Am Zoll gab es keinerlei Probleme mit dem Visum, das Gepaeck kam komplett und unversehrt an und an der Karantaenekontrolle wuenschte man mir viel Spass bei meiner Tour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohen Mutes machte ich mich ausserhalb des Flughafengebauedes daran, mein Rad zusammenzuschrauben. Es war inzwischen schon 4:30 nachts. Ich war aber nicht muede, da es in Deutschland ja erst 18:30 waren. Ein paar Flughafenarbeiter, die gerade eine Zigarettenpause machten, fragten mich nach meinem Vorhaben und begruessten mich in Ihrem Land. Und sie halfen mir noch den Fahrradkarton zu "entsorgen". Einer von Ihnen nahm in und versteckte ihn einfach innerhalb des Flughafengebaudes. Er zwinkerte mir zu und meinte nur: "It's ok, enjoy your stay!" Sind also wirklich ziemlich locker, die Australier!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um punkt 6 Uhr setzte ich mich auf den Sattel um zu meinem vorgebuchten Campingplatz zu fahren. Ich hatte erwartet, die Strasse wuerde duch Vorstadtwohngebiete oder Industrieanlagen fuehren. Stattdessen durchfuhr ich eine wunderschoene, wellige Farmlandschaft, durchzogen von Eukalyputswaeldern. Die ausfsteigende Sonne verlieh dem ganzen eine magische Atmospaere, die dann noch durch mein erstes freilebendes Kaenguruh getoppt wurde. Ich konnte es nicht glauben! Wenig spaeter sah ich sogar eine ganze Herde durch die Gegend hoppeln. Nach zehn Kilometer Berg- und Talfahrt merkte ich dann doch, dass mir die 27-stuendige Flugreise zugesetzt hatte, vor allem hatte ich Hunger. Da tauchte wie aus dem Nichts ein McDonalds auf. Es befand sich am Rande einer Wohngebietes. Auch wenn es vielleicht nicht die beste Wahl war reichte es dennoch aus, mich einigermassen zufriedenzustellen. Und die Bedienung war auch sehr freundlich mit Ihrem "How are you going?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Sonne so langsam spuerbar waermer wurde, dachte ich mir es sei besser mich mal bei der naechsten Tankstelle zu erkundigen, ob es dort Sonnencreme gaebe - Stichwort Ozonloch! Der Tankwart schickte mich zum ein paar hundert Meter entfernten Supermarkt, der trotz des Sonntags den ganzen Tag von 7 bis Mitternacht geoeffnet hatte.&lt;br /&gt;Ich deckte mich mit Sonnencreme und Lebensmitteln ein und begab mich dann zum weinge MInuten entfernten Campingplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier wurde ich sehr freundlich von der Besitzerin - einer Neuseelaenderin -  empfangen, die sich sehr fuer meine Reise interessierte.&lt;br /&gt;Der Campingplatz ist sehr schoen. Circa 15 km vom Flughafen und 25 km von Melbourne-Zentrum entfernt, mit Bahnanbindung. Es gibt einen Pool, Kueche, Grill, Internet (wenn auch sehr langsam, die Fotos werde ich dann mal versuchen in einem Internetcafe in der Innenstadt hochzuladen). Hier werde ich wohl die naechsten zwei Wochen bleiben und erstmal alles buerokratische regeln, wie Bankkonto, Steuernummer usw.&lt;br /&gt;Ach ja, fuer die Reisekasse von der Fete (Flaschenpfand) habe ich auch schon einen guten Verwendungszweck: Und zwar spielt Ende Januar die Band Tool in Melbourne. Danke nochmal an alle die das zu verantworten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So jetzt reichts aber! Ausserdem muss ich jetzt echt mal Schlaf nachholen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-116873858826871194?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116873858826871194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116873858826871194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2007/01/los-gehts_14.html' title='Los gehts!'/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37454180.post-116314729504227571</id><published>2006-11-10T09:27:00.000+01:00</published><updated>2007-01-14T00:36:20.733+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/4335/4208/1600/Original%202.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4335/4208/320/Original%202.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... Meine Australientour 2007 ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37454180-116314729504227571?l=australientour2007.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116314729504227571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37454180/posts/default/116314729504227571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://australientour2007.blogspot.com/2006/11/blog-post.html' title=''/><author><name>Christian Fox</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05272604231335027111</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='https://rad-forum.de/images/avatars/487.jpg'/></author></entry></feed>
